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Labienverkleinerung: "Ich habe mich vor fünf Jahren für eine Intim-OP entschieden – warum ich den Eingriff heute bereue"

Es war ein Komplex, der tief saß: Maria hat sich vor ein paar Jahren einer Schamlippenverkleinerung unterzogen. Heute bereut sie die Operation. NEON erzählt sie, wieso. Ein Protokoll.

Intim OP: Interview mit Debby Herbenick

Ich gucke an mir runter, während ich auf der OP-Liege auf den Eingriff warte, den ich mir selber ausgesucht hab. Nachdem die Ärztin den Raum betreten hat, bekomme ich Betäubungsspritzen. Zwölf Stück. In die empfindlichste Region des weiblichen Körpers. Vermutlich die schlimmsten Schmerzen, die ich je erlebt habe – auf jeden Fall die schlimmsten Schmerzen, die ich je freiwillig in Kauf genommen habe. Und der einzige Gedanke, der mir durch den Kopf schwirrt: Wofür mache ich den Mist hier eigentlich?

Ich habe mich für eine Schamlippenverkleinerung entschieden. So viel vorweg: Ich werde die Entscheidung bereuen.

Schamlippenverkleinerung: Schuld waren meine Komplexe

Fangen wir in meiner Jugend an. Den ersten Zweifel hat meine Mutter gesät, als sie mich mit elf Jahren zur Frauenärztin schleppte, um ihr "etwas zu zeigen". Mein erster Frauenarztbesuch, das erste Mal, dass irgendjemand dort hinschaute. "Das ist ganz normal", sagte die Ärztin meiner Mutter, die erwiderte, dass sie "so etwas eben noch nie gesehen hätte". "So etwas" waren meine Schamlippen, genauer: meine inneren Schamlippen. Die waren nämlich etwas größer als die äußeren und guckten ein bisschen raus. Medizinisch ist das total unproblematisch und wie ich später herausfinden sollte, kommt es so oft vor, dass es eigentlich nicht der Rede wert wäre. 

Meine Mutter sah das offenbar anders. Sie meinte es bestimmt nicht böse, doch der Arztbesuch ließ mich zum ersten Mal an meinem eigenen Körper zweifeln. Mit 18 hatte ich einen One-Night-Stand mit einem Mann, der danach rumerzählte, dass ich untenrum aussehe wie ein Gockel. Ja, wirklich. 

Ich empfand pure Scham. Da guckte anscheinend etwas aus mir heraus, was so intim, aber für jeden zu sehen war. Gefühlt zeigte die intimste Stelle meines Körpers, dass mit mir etwas nicht stimmte.

Intim-OP

Die Schamlippenverkleinerung zählt zu den am häufigsten durchgeführten Operationen im Intimbereich. Maria bereut den Eingriff. NEON erzählt sie anonym davon.

Getty Images

"So etwas habe ich eben noch nie gesehen."

Ein paar Jahre später fragte ich meinen damaligen Freund, warum er mich nicht oral befriedigen würde. Er sagte den Satz, den ich da schon kannte: "So etwas habe ich eben noch nie gesehen." Er ahnte nicht, dass er gerade meinen größten Komplex bestätigt hatte. Ich fühlte mich einfach nicht schön genug. Nachdem die Beziehung in die Brüche gegangen war, entschied ich mich mit 24 Jahren für eine Schamlippenverkleinerung. 

Als die Chirurgin mir von ihrer Lasermethode erzählte, war ich angefixt. Klang doch alles ganz easy. Dass die Wunden erst nach vier Monaten körperlicher Qual und einem hohen Infektionsrisiko verheilt sein würden, ignorierte ich geflissentlich. Was sind schon vier Monate im Vergleich zu einem neuen Lebensgefühl? 

Mit 1200 Euro, die ein fettes Loch in mein Konto brannten, und ein bisschen Bammel ging ich also zum Termin.

Es qualmt und stinkt wie beim Hufschmied

Und hier liege ich nun und höre, wie der Laser meine Weiblichkeit wegbrutzelt. Es qualmt und stinkt wie beim Hufschmied. "Dann machen wir jetzt mal die Flügelchen weg", sagt die Ärztin. Mir wird schlecht. Tatsächlich, Schamlippen sehen von unten ein bisschen aus wie Engelsflügel. "Scheiße, jetzt macht die mir die Flügel weg", denke ich. Das kann doch nicht richtig sein.

Später werde ich wissen, dass es tatsächlich nicht richtig ist. Dass ich mich aus den völlig falschen Gründen für eine OP entschieden habe, die nicht nur unnötig ist, sondern die ich sogar bereuen werde. Auf dem OP-Tisch habe ich schon eine Vorahnung, aber bald werde ich spüren, dass ich mich an meinem Frau-sein beschnitten fühle. Dass ich einfach nur Anerkennung wollte. Von Menschen, die ich zu einem bestimmten Zeitpunkt zwar mal sehr geliebt hatte, die aber trotzdem nicht ich waren. Und deswegen keine Entscheidungen über meinen Körper hätten treffen sollen.

Und bald werde ich merken, dass es mich weiterbringt, mit anderen Frauen zu sprechen. Manche werden mir sogar erzählen, dass sie vom OP-Tisch wieder aufgestanden sind.

Stutzig werden Männer nur, wenn die Frauen nicht aussehen wie im Porno

Ich werde auch mit Männern darüber reden, ob sie sich den Intimbereich der Frauen, mit denen sie Sex haben, eigentlich mal angucken. Tun die meisten nicht, übrigens. Trotzdem werden manche stutzig, wenn die Frauen eben nicht aussehen wie im Porno. Wie bescheuert das ist, wird mir erst nach der Operation klar werden. Nach dutzenden Kamillenbädern und Wochen, in denen ich nur mit Baggy-Leggins und breiten Beinen rumlaufen konnte. Drei Wochen, in denen ich nur werde liegen können. Meine Vulva wird angepasster aussehen. Aber was war der Preis dafür?

Wir sind auf der ewigen Suche nach Perfektion. Frauen noch mehr als Männer. Ich habe noch nie von einem Mann gehört, der seinen Penis chirurgisch begradigen lässt, weil der schief ist. 

Wir sind Frauen, keine Mädchen

Auf Instagram gibt es ein Profil, das mir gezeigt hat, wie unterschiedlich der weibliche Intimbereich aussehen kann. Auf "I Show Flag" zeigen Gipsabdrücke verschiedener Vulven wie vielfältig sie sein können. Hätte ich so etwas mal vor fünf Jahren gesehen! So habe ich das erste Mal wirklich andere Frauen unten herum gesehen und gemerkt, dass ich eigentlich ganz normal war. Dass ich nun mal eine Frau bin und kein Mädchen. Und dazu gehören vielleicht mehr Fettpolster, ein paar Dellen, Dehnungsstreifen  –  und manchmal eben auch lange Lippen.

Ich wünsche mir, dass wir Frauen uns und unsere Körper endlich so akzeptieren, wie sie sind – ob mit Engelsflügeln oder ohne.

ls
CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.