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Geschlechteranatomie: Wieso ich froh bin, dass mein Freund keinen großen Penis hat

Reden wir über den Penis und dessen ideale Größe! Pauschal wird oft ein Ideal des "Je größer, desto besser" vertreten. Unserer Autorin passt das nicht. Weder inhaltlich, noch anatomisch.

Von Refinery29-Autorin Alicia Morgan

Der Penis meines Freundes ist nur normal groß: Das passt mir gut!

"Sein Penis zeigte, was er kann und unser Sexleben erreichte seinen Höhepunkt"

Am Anfang meiner Beziehung mit Ryan, den Namen habe ich geändert, um seinen Stolz zu schützen, trafen wir zufällig beim Verlassen einer Bar auf eine andere Frau. Sie versperrte uns den Weg, starrte ihn an, starrte mich an, starrte wieder zu ihm und sagte mit sattem, brasilianischen Akzent "Fickt ihr zwei?" Als Bestätigung lachten wir. Dann drehte sie sich zu mir: "Oh, gut für dich Süße. Wenn ich ihn so angucke, bin ich mir ziemlich sicher, dass er einen wirklich großen Penis hat!" Dann fragte sie uns noch, ob wir Koks hätten, bevor sie uns endlich ziehen ließ.

Mit 14 Zentimetern ist Ryans Penis tatsächlich etwas größer, als der Durchschnitt. Dieser liegt bei 13,12 Zentimetern. Bei seiner Körpergröße von 1,96 Meter sieht er jedoch kleiner aus, als er tatsächlich ist. Es gibt keine verlässlichen Forschungsergebnisse, aber ein paar Studien, die einen Zusammenhang zwischen der Körpergröße und der Penislänge gefunden haben. Da sich sein Penis also nicht wirklich proportional zu seiner Größe verhält, litt er darunter. Genauso wie ich. Allerdings nicht so, wie man denken könnte.

Ich will nichts mit einem großen Penis zu tun haben

Ich nämlich hasse große Penisse. Ich will nichts mit ihnen zu tun haben. Jeder, der mich sieht, könnte den Grund für meine Präferenz für normalgroße Penisse erraten: Ich bin 1,57 Meter. Meine Vagina kann sich also nur bis einem gewissen Punkt weiten. Irgendwann beginnt sie, Raum anderer Organe zu beanspruchen. Tatsächlich hat sie das auch vor lauter Verzweiflung schon getan. Ich steh' aber einfach nicht drauf, meine Gebärmutter mit einem harten Gegenstand zerstoßen zu lassen, als sei sie eine Avocado in einem Mörser.

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Ich liebe Sex mit Ryan, weil er aufmerksam, respektvoll, kreativ und leidenschaftlich ist (seine Orgasmen sind spektakulär). Außerdem hat er sehnige Arm- und Brustmuskeln, die wunderbar anzuschauen sind, wenn er über mir liegt. Seine Penisgröße war nichts, was mir sofort aufgefallen ist, aber ich habe schnell bemerkt, wie perfekt sie für mich ist. Ich kann genau sagen, wann er besonders erregt ist, weil ich seine Stöße dann sanft in meinem Rücken spüre. Vielleicht bei einem von 15 Malen, an denen wir Sex haben, muss ich ihm sagen, dass er etwas ruhiger werden soll. Wäre sein Penis nur einen halben Zentimeter länger, wäre der Sex eine Tortur. Aber so ist es die perfekte Menge Schmerz, die ich ertragen kann.

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Dummerweise glaubte mir Ryan anfangs nicht, als ich ihm sagte, dass sein Penis perfekt für mich sei. Er wurde mehrfach von Frauen verstört, die große Penisse schätzten, ihn spontan abschleppten und dann enttäuscht waren, als er seinen normalgroßen Penis präsentierte. Er war sich absolut sicher, dass sein Penis eine Enttäuschung für alle Frauen sei.

Unser Sexleben war in den ersten drei Monaten ziemlich angespannt. Manchmal wurde Ryan so von seinen Gedanken übermannt, dass er seine Erektion verlor. In einer Nacht schämte er sich derart, dass er aufstand und das Bett verließ. Ich fand Artikel darüber, was Frauen über Penisgrößen denken und sie bestätigten meine Vermutung, dass es den meisten Frauen ziemlich egal ist.

Es half ihm, an einen FKK-Stand zu gehen

Nur 25 Prozent bekommen durch vaginale Penetration einen Orgasmus. Und das, ungeachtet der Penisgröße. Endlich, mit viel Geduld und Liebe meinerseits, kam Ryan über seine Unsicherheiten hinweg. Sein Penis zeigte, was er kann und unser Sexleben erreichte seinen Höhepunkt. Es half ihm, an einen FKK-Stand zu gehen, wo Männer um die 50 stolz mit ihren Penissen, so klein, dass sie kaum unter ihren Bierbäuchen zu sehen waren, herumstolzierten. Kein schöner Anblick, aber der Selbstvertrauensschub für Ryan war riesig.

Dies war für ihn der finale Beweis, dass natürlich nicht alle Männer Riesenpenisse haben. Jetzt ist er endlich selbstbewusst genug, um der perfekte Lover für mich zu sein.

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.