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Fotoprojekt: Kleider machen Leute: Das tragen die Deutschen wirklich drunter

Unterwäsche kann viel über unsere Persönlichkeit ausdrücken, meint Fotografin Hien Hoang. Deshalb hat sie über Monate verschiedenste Menschen in Deutschland besucht und sie in ihrer Unterwäsche fotografiert. Dabei entstanden ist "under the pants".

"Under The Pants"

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Am Anfang habe sie ihr Projekt gestartet, um "die Unterwäschekultur zu dokumentieren", schreibt Fotografin Hien Hoang. Für sie habe unsere Unterwäsche "eine besondere Verbindung zum Besitzer: Sie ist ein kleines Kleidungsstück, das unter der restlichen Kleidung getragen wird und vor den Blicken der Menschen und ihrer Vorurteile verborgen ist." Dadurch könne sie viel eher die wahren Persönlichkeit des Trägers ausdrücken.

Um also herauszufinden, was Deutschland drunter trägt, sei sie mehrere Monate durchs Land gereist und habe Menschen in deren Zuhause in ihrer Unterwäsche fotografiert. "Langsam wurde mir klar, dass es tatsächlich etwas jenseits der Unterwäsche gibt. Es geht nicht um die Farbe, die Größe oder das Material des Kleidungsstücks, sondern auch um die Unsicherheit, die Wünsche und die vielen versteckten Seiten eines Menschen." Diese habe sie mit "under the pants" zeigen wollen.

#ThisIsNotConsent: Warum hunderten Irinnen Fotos ihrer Tangas posten
jgs
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?