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USA: Während der Geburt: Tierheim schläfert diesen trächtigen Pitbull ein

Eine schreckliche Geschichte für jeden Tierfreund: In den USA hat ein Tierheim eine trächtige Hündin eingeschläfert – während diese gerade dabei war, ihre Jungen zu gebären. Die Begründung: Sie sei eine Gefahr für die Öffentlichkeit.

USA: Während der Geburt: Tierheim schläfert trächtigen Pitbull ein

Diesen trächtigen Pitbull schläferte ein Tierheim in den USA während der Geburt ein

Sein Haustier einschläfern. Ein Thema, das sehr emotional ist. Zwar wird dem Tier damit in der Regel ein Gefallen getan, weil es von seinem Leid befreit wird. Trotzdem handelt es sich um die Tötung eines Lebenwesens. Und manchmal kommt es vor, dass nicht jeder die Entscheidung nachvollziehen kann. Das beweist ein Fall aus den .

Die freiwillige Helferin Dacia Anderson wirft einem  im US-Bundesstaat Texas vor, einen trächtigen Pitbull während der Geburt eingeschläfert zu haben. In einem Facebook-Post schreibt sie: "Während einer kurzen Besichtigung der Einrichtung traf ich auf einen ganz offensichtlich trächtigen Pitbull. Ich sah mir ihr Bändchen an und las, dass sie am vorigen Tag von ihrem Besitzer abgegeben wurde."

Die Hündin wurde während der Geburt eingeschläfert

Anderson wird Zeuge, wie die Hündin einen Welpen zur Welt bringt. Da sie kein Arzt ist, geht sie schnell los und holt Hilfe. "Wenig später hörte ich nur, dass sie eingeschläfert wurde", schreibt sie. Eine andere Mitarbeiterin habe ihr das gesagt. Demnach sollen der und der gerade frisch auf die Welt gekommene Welpe eingeschläfert worden sein. Das Schlimme: Während die Hündin starb, soll sie ihren neugeborenen Welpen gesäubert haben.

Please let me be VERY clear. The Amarillo-Panhandle Humane Society is a separate entity. They handle adoptions and...

Gepostet von Dacia Anderson am Donnerstag, 31. Mai 2018

"Mir ist bewusst, dass Euthanasie im Tierheim zum Alltag gehört. Mir ist auch bewusst, dass die Ärzte in solchen Fällen eine harte Entscheidung treffen müssen. Dennoch denke ich, dass diese Aktion das genaue Gegenteil von dem ist, was das Tierheim tun sollte. Dieser Akt war, um es milde auszudrücken, einfach nur entsetzlich", schreibt die freiwillige Helferin abschließend bei .

Die Worte von Anderson treffen den Nerv vieler Menschen und lösen im Netz eine Welle der Empörung aus. Ihr Post wird über 5000 Mal geteilt und 3000 Mal kommentiert. "Wie herzlos kann man sein", schreibt eine Userin. "Das ekelt mich an." Eine andere Kommentatorin geht noch deutlich weiter: "Das ist die schrecklichste Geschichte, die ich je gehört habe. Jeder dieser Menschen hat einen besonderen Platz in der Hölle verdient."

Das Tierheim rechtfertigt sich

Mittlerweile hat sich der Chef des Tierheims zu den Vorwürfen geäußert. Im Gespräch mit dem Fernsehsender ABC 7 sagte er, dass der Hund eine Gefahr für die Öffentlichkeit gewesen sei: "Der Besitzer hatte den Notruf alarmiert, weil das Tier so aggressiv war. Deshalb kam der Pitbull zu uns. Am nächsten Morgen entschieden wir uns dann, ihn aufgrund seines aggressiven Verhaltens und des Anrufs einzuschläfern."

American Staffordshire-Terrier
rpw
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