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Modernes Flirten: Studie: Wer mehr Emojis benutzt, hat häufiger Sex

Mancher hasst sie, mancher liebt sie – aber auf jeden Fall sind Emojis aus moderner Kommunikation nicht mehr wegzudenken. Forscher wollen nun bewiesen haben, dass sie in Sachen Flirten auch tatsächlich weiterhelfen können.

Frau mit Emoji-Ballons

Laut einer Studie haben Menschen, die beim Flirten mehr Emojis nutzen, mehr Sex

Unsplash

Emojis spalten die Meinungen. Während einige gar nicht mehr in Buchstaben kommunizieren, würden andere sich eher die Hände abhacken, als ihr Anliegen mit kleinen gelben Gesichtern und zahlreichen Bildern von Pommes und Affen, die sich die Augen zuhalten auszudrücken. Doch Forscher behaupten nun, dass Emojis zumindest in einer Sache helfen können – beim Flirten. Das soll das Ergebnis zweier Studien des Lake Forest College in Illinois und des Kinsey Institute for Research in Sex, Gender and Reproduction an der Indiana University in Indiana sein.

Die Forscher interviewten über 5300 US-Amerikaner, um herauszufinden, "ob der Ausdruck von Zuneigung durch Emojis und mehr Möglichkeit zu romantischen und sexuellen Begegnungen in Zusammenhang stehen." Das Ergebnis: "Die Recherche zeigt, dass Emojis wichtige Gefühle von Zuneigung gegenüber potenziellen Partnern ausdrücken können und möglicherweise zu erfolgreicheren intimen Verbindungen führen können."

Richtige Bedeutung: Diese Emojis verwendest du garantiert immer falsch

Studie: Wer vor dem ersten Date mehr Emojis benutzt, hat wahrscheinlicher Sex

30 Prozent der befragten erwachsenen Singles gaben hierbei an, regelmäßig Emojis zu nutzen, wenn sie mit einer Person kommunizieren, die sie daten. Diese seien eine einfachere Art und Weise, Gefühle präzise auszudrücken, als textbasierte Nachrichten. Und das mit Erfolg: "Diejenigen, die in der Kommunikation vor dem ersten Date mehr Emojis benutzt haben, wurden mit größerer Wahrscheinlichkeit auch intim mit dieser Person und hatten mit größerer Wahrscheinlichkeit eine Beziehung zu dieser Person aufgebaut."

Zusammenfassend meint die Studie also bewiesen zu haben, dass Herzchenaugen, Blumen, Kuss-Gesichter und Co. dem Gegenüber erfolgreicher klar machen können, dass Interesse an einer romantischen Verbindung besteht, was dann wiederum zu einer höheren Erfolgschance in Sachen Sex führt. Oder, wie der Akademiker sagen würde: "Emojis scheinen eine wichtige Rolle im sozialen Verhalten im digitalen Raum einzunehmen und können strategisch als Zeichen der Zuneigung eingesetzt werden – spezifisch bei der menschlichen Balz." Weißte Bescheid.

jgs
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