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Verdienstungleichheit bleibt 2025 unverändert

Verdienstungleichheit zwischen Männern und Frauen verharrt auf unverändertem Niveau

Die Benachteiligung von Frauen beim Verdienst ist im vergangenen Jahr in Deutschland unverändert geblieben. Der sogenannte Gender Pay Gap, der sich teils dadurch erklärt, dass Frauen häufiger in schlechter bezahlten Berufen und in Teilzeit arbeiten, verharrte laut Statistischem Bundesamt bei 16 Prozent. Auch der Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen bei vergleichbarer Qualifikation und Tätigkeit, der bereinigte Gender Pay Gap, blieb wie bereits im Vorjahr unverändert - er liegt bei sechs Prozent.
Symbolbild Gender Pay Gap

Gehalts- und Beschäftigungsbenachteiligung von Frauen unverändert hoch

Die Verdienstsituation von Frauen im Vergleich zu Männern hat sich in Deutschland in diesem Jahr erneut nicht verbessert: Im Vergleich der durchschnittlichen Bruttostundenverdienste verdienten Frauen 16 Prozent weniger als Männer - der sogenannte Gender Pay Gap ist damit so groß wie 2024, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung kritisierte die Untätigkeit der Regierung; eine EU-Richtlinie könnte aber helfen.