"Gender Day" auf der UN-Klimakonferenz Warum die Klimakrise Frauen und Mädchen stärker trifft als Männer

Dürre Somalia: Eine Frau schöpft Wasser vom Boden
Somalia im März 2017: Eine Frau versucht einen Plastik-Kanister mit Wasser zu füllen, das sie vom Boden schöpft. Zu der Zeit herrschte in Somalia eine extreme Dürre. 
© Arif Hudaverdi Yaman/ / Picture Alliance
Frauen und Mädchen haben besonders unter den Folgen des menschengemachten Klimawandels zu leiden. Dabei ist ihr Know-how im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels unverzichtbar. 

Extreme Wetterereignisse wie Fluten und Dürren werden im Zuge des Klimawandels und mit jedem Zehntel Grad Erderwärmung wahrscheinlicher. Die Karten zwischen den Geschlechtern sind angesichts der Klimakrise allerdings ungleich gemischt: Frauen leiden stärker unter den Folgen als Männer. Der Missstand betrifft sämtliche Lebenslagen und wirkt sich auch auf die Wahrscheinlichkeit des Überlebens in einer Notsituation aus. Laut "UN Women" sterben Frauen und Kinder bei einer Katastrophe, etwa einer Flut, mit einer 14-mal höheren Wahrscheinlichkeit als Männer. Frauen werden demnach später gewarnt, können seltener schwimmen und müssen sich auf der Flucht eher um Familienangehörige wie Kinder und Ältere kümmern. All das schmälert ihre Chancen.

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