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England: Wenn dein Mann dein Stalker ist: "Ich wollte es nicht glauben"

Die Engländerin Amanda Playle wird zwei Jahre lang von einem Mann gestalkt. Sie glaubt, es sei ihr Ex-Freund. Dann geht sie zur Polizei und die findet heraus, dass ihr Ehemann hinter all dem steckt.

Amanda Playle ist nichts anzumerken. Konzentriert und unaufgeregt sitzt sie in der englischen Fernsehsendung "This Morning" und redet über ihre vergangenen zwei Jahre. Es ist das erste Mal, dass sie in der Öffentlichkeit darüber spricht. Und noch immer weiß die 43-Jährige nicht, warum das passiert ist. "Ich habe es einfach nicht geglaubt. Ich wollte es auch gar nicht glauben", sagt sie. "Ich war absolut der Meinung, die Polizei habe etwas falsch gemacht." 

Playle wurde über zwei Jahre online belästigt – und zwar von ihrem Ehemann Paul. "Er war mein Fels in der Brandung", so die dreifache Mutter. "Ich habe immer zu den Leuten gesagt, dass dieser Stalker meine Gedanken und inneren Gefühle kennt. Das hat er auch. Nur lag es daran, dass er die ganze Zeit direkt neben mir saß."

Der Psychoterror beginnt bei Facebook

Es fing alles im Dezember 2015 an. Einer ihrer Ex-Freunde schickte ihr eine Freundschaftsanfrage bei Facebook. "Wir schrieben zunächst ganz normal", erzählt Playle. Man habe sich über alte gemeinsame Zeiten unterhalten. Irgendwann wollte er sich aber mit ihr treffen. Nur wollte sie das nicht. Doch damit begann der Psychoterror. "Er schrieb mir, dass mein Ehemann weiß, dass ich ihn betrügen würde", so die Engländerin. "Außerdem sei ich eine schlechte Mutter."

Sie entfernte ihn daraufhin als Freund bei Facebook. Unerklärlicherweise war er ein paar Tage später auf einmal wieder mit ihr befreundet und schrieb ihr erneut. Amanda blieb nichts anderes übrig. Sie deaktivierte ihren Account.

Für ein paar Tage hatte sie Ruhe. Dann kamen die Emails. Teilweise seien es hunderte an einem Tag gewesen, sagt sie: "Ich wusste vor allem nicht, wie er an meine Adresse gekommen ist. Die hatte ich nämlich nicht bei Facebook hinterlegt." Von Tag zu Tag sei es schlimmer geworden. Sogar ihre Arbeitskollegen bekamen Mails von ihm. Sie musste sich plötzlich rechtfertigen. 

"Es ist nun sehr schwer Leuten zu vertrauen"

Der Mail-Terror hat psychische Folgen für sie: "Ich hatte Angst, das Haus zu verlassen, zur Arbeit zu gehen. Ich geriet schon in Panik, nur wenn mein Telefon klingelte." Sie beschloß die Polizei zu verständigen und bemerkte zum ersten Mal, dass etwas nicht stimmte. Denn ihr Mann sei davon alles andere als begeistert gewesen sei. "Er versuchte mich umzustimmen", erzählt sie. "Er sagte mir: 'Das wird alles schon wieder.'" Doch sie hörte nicht auf ihn und zeigte die Belästigungen an.

Tatsächlich finden die Beamten kurze Zeit später heraus, dass ihr Ehemann Paul hinter all dem steckte. Das Tracken der IP-Adresse überführte ihren Mann schließlich. Der stritt zwar alles ab. Die Beweislast war allerdings erdrückend. Er wurde angeklagt und wegen Stalkings zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Amanda Playle hat seitdem ihre Ruhe. "Wir (Anm. d. Red. ihre drei Kinder und sie) mussten alles hinter sich lassen und noch einmal neu anfangen", sagt sie. "Es fällt mir schwer, Leuten zu vertrauen. Ich denke immer, dass jemand eine bestimmte Absicht hat, wenn er mir Hilfe anbietet."

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rpw
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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