VG-Wort Pixel

Spotify will Obama The President of Playlist

Ab Februar 2017 arbeitslos - Barack Obama
Ab Februar 2017 arbeitslos - Barack Obama
© Nick Knupffer
Nachdem Barack Obama sein Amt an eine twitternde Apfelsine abgegeben hat, wartet eine Menge Freizeit auf den scheidenden Präsident. Wie gut, dass Typen wie Obama überall gebraucht werden. Zum Beispiel bei Spotify.

Ob Barack Obama schon Pläne für seinen Ruhestand hat? Die meisten US-Präsidenten verschwinden nach ihren vier bis acht Jahren Amtszeit erst einmal in ihrem Privatleben. Ein paar Jahre später tingeln sie dann von Talkshow zu Talkshow, um ihre Biographie zu promoten, die natürlich einen bedeutungsschwangeren Titel haben muss. Das Buch liest meistens niemand und alle Welt redet darüber, wie grau und faltig der Ex-Präsident geworden ist.

Daniel Ek, der CEO des schwedischen Musikstreamingsportals Spotify, hat da eine attraktive Alternative für den scheidenden Präsidenten parat. Via Twitter sucht Ek nach Personal für die vakante Stelle des „President of Playlists“. Voraussetzungen für eine Anstellung sind Erfahrung als Staatsoberhaupt, exzellente Beziehungen in die Musikszene und ein Friedensnobelpreis. Die Gruppe der in Frage kommenden Personen ist daher eher spitz.

 

Eine Vergütung wird in der Ausschreibung nicht erwähnt. 2016 gaben die Obamas in ihrer Steuererklärung an, dass sie im vergangenen Jahr zusammen 436.000 US-Dollar verdient haben. Ob Spotify da mithalten kann, ist fraglich.

Obama beglückt das Weiße Haus seit einigen Jahren mit seinen eigenen Playlists. Ob der mächtigste Mann der Welt auch die mächtigsten Playlists der Welt zusammenstellt, könnt ihr hier selbst herausfinden.


Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker