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Forbes-Liste: Das sind die bestbezahlten DJs der Welt

Forbes hat die Liste mit den 15 teuersten DJs veröffentlicht. An der Spitze gibt es keine Überraschung. Auch dass keine Frau aufgelistet ist, verwundert nicht wirklich. Dabei müsste ein Name draufstehen – zumindest wenn es nur nach dem Einkommen geht.

Zu einer guten Party gehört gute Musik: Erfolgreiche DJs verdienen mit ihrer Musik Millionen (Symbolfoto)

Zu einer guten Party gehört gute Musik: Erfolgreiche DJs verdienen mit ihrer Musik Millionen (Symbolfoto)

DPA

Einige DJs sind heutzutage besser bezahlt, als so manche Hollywood-Schauspieler. Die aktuelle "Forbes"-Liste zeigt: Die besten DJs der Welt sind sogar Multimillionäre. Allen voran Calvin Harris. Der gebürtige Schotte hat im vergangenen Jahr 48 Millionen US-Dollar (rund 20 Millionen Euro) verdient. Damit steht der 34-Jährige zum sechsten Mal in Folge an der Spitze der Liste. Für seine Auftritte in Las Vegas kassiert er sechsstellige Summen, arbeitet mit den ganz Großen der Musikszene zusammen wie Snoop Dogg, Pharell Williams oder Ariane Grande. 

Calvin Harris führt die Liste zum sechsten Mal in Folge an

Calvin Harris führt die Liste zum sechsten Mal in Folge an

Getty Images

Interessant: Zehn der erfolgreichsten 15 DJs kommen aus Europa (Frankreich, Niederlande, Schweden, Belgien und Großbritannien), einer ist sogar halber Deutscher: Zedd (gebürtiger Name: Anton Zaslavski). Der 29-jährige ist der Sohn einer russisch-jüdischen Einwandererfamilie und wuchs im rheinland-pfälzischen Kaiserslautern auf, zog erst 2012 in die USA. Vor fünf Jahren verdiente er noch 3,5 Millionen US-Dollar pro Jahr, wie er dem "Forbes"-Magazin in einem Interview verriet. Im vergangenen Jahr waren es 22 Millionen, was ihm immerhin Platz sechs auf der Liste einbrachte. 

Sehen Sie hier die vollständige Liste der Top 15 der bestbezahltesten DJs:

  1. Calvin Harris (48 Millionen US-Dollar)
  2. The Chainsmokers (45,5 Millionen US-Dollar)
  3. Tiësto (33 Millionen US-Dollar)
  4. Steve Aoki (28 Millionen US-Dollar)
  5. Marshmello (23 Millionen US-Dollar)
  6. Zedd (22 Millionen US-Dollar)
  7. Diplo (20 Millionen US-Dollar)
  8. David Guetta (15 Millionen US-Dollar)
  9. Kaskade (13,5 Millionen US-Dollar)
  10. Martin Garrix (13 Millionen US-Dollar)
  11. Axwell Ingrosso (12 Millionen US-Dollar)
  12. Kygo (11 Millionen US-Dollar)
  13. DJ Snake (11 Millionen US-Dollar)
  14. Dimitri Vegas und Like Mike (10,5 Millionen US-Dollar)
  15. Afrojack (10 Millionen US-Dollar)

Forbes-Liste wieder ohne Frau

Wie schon in den Jahren zuvor finden sich auf der Rangliste nur Männer. Die Forbes-Liste richtet sich unter anderem nach Schätzungen der Einnahmen aus Live-Shows, Merchandising und Musikaufnahmen. Demnach müsste aber zumindest eine Frau ganz oben in der Liste stehen: Paris Hilton. Zumindest, wenn es nur nach Einkommen geht. Die Hotelerbin tritt unter anderem seit fünf Jahren regelmäßig im Club Amnesia auf Ibiza als DJane auf und jettet für andere Auftritte auch rund um den Globus.

Laut einem Bericht der "New York Post" soll die 37-Jährige dort im Jahr 2014 allein für vier Tage 2,7 Millionen US-Dollar (circa 2,3 Millionen Euro) verdient haben. Unwahrscheinlich, dass ihr Gehalt seitdem weniger geworden ist. Auch, wenn Kritiker ihr vorwerfen, ihre Mixe seien vorprogrammiert und sie würde sich mehr aufs Tanzen hinter dem Mischpult konzentrieren. Erst im Januar hängte sie ihren DJane-Job an den Nagel. 

Avicii tot


 

jek