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Süße Verwechslung: Wie diese Oma dank der WM einen 25 Jahre alten Irrtum aufklärte

Shirley Cheesman hat sich seit mehr als zwei Jahrzehnten immer dasselbe, vermeintlich amerikanische T-Shirt am 4. Juli übergestreift. Ihr Enkel hat in diesem Jahr zum ersten Mal die tatsächlichen Landfarben des T-Shirts entschlüsselt. 

Die beiden Fahnen kann man schon mal verwechseln - in Shirley Cheesmans Fall über 25 Jahre lang.

Die beiden Fahnen kann man schon mal verwechseln - in Shirley Cheesmans Fall über 25 Jahre lang.

Getty Images

In den USA wird am 4. Juli ordentlich gefeiert: Am Unabhängigkeitstag werden die Grills angeschmissen und Unmengen an Feuerwerk verballert. Traditionell kommt dann die ganze Familie zusammen, um gemeinsam zu feiern. So auch bei Dale Cheesman aus Houston in Texas. Mit dabei war auch wieder seine Oma, Shirley. Wie er auf Twitter berichtet, hat die 88-Jährige seit mehr als 25 Jahren immer das gleiche T-Shirt am 4. Juli an: Es ist rot, weiß und blau und hat Sterne drauf. Wie die US-Flagge. Oder die von Texas. 

Feiern in den Farben Panamas

Wie sich jetzt herausstellt, hat Shirley immer unwissentlich in den Landesfarben Panamas gefeiert. Bislang komplett unentdeckt. Zugegeben, die Flagge Panamas ist auch nicht jedem immer präsent. Anlässlich der Fußballweltmeisterschaft ist es ihrem Enkel jetzt aufgefallen. Die Mannschaft aus Panama, war schließlich in diesem Jahr zum allersten Mal überhaupt bei der WM mit dabei. Das Foto, das Shirley in dem besagten Shirt zeigt, ist bei Twitter daraufhin viral gegangen.

"Über 25 Jahre feierte meine Oma den 4. Juli immer im gleichen Shirt mit roten, weißen und blauen Sternen! Dank der Weltmeisterschaft haben wir rausgefunden, dass es die Flagge Panamas zeigt", schrieb Dale unter das Bild. Scherzhaft hatte er bei dem Tweet noch den Satz "Über 25 Jahre Verrat" hinzugefügt. Tausende Menschen haben den Tweet bereits geteilt.

Shirley Cheesman wurde nach Panama eingeladen

Das blieb nicht ohne Folgen: Viele Einwohner Panamas haben Shirley und ihre Familie dazu eingeladen, mal ihr Land zu besuchen. Guiliana zum Beispiel wandte sich in ihrem Retweet direkt an die Familie: "Deine Oma ist so süß. Richte ihr aus, sie kann uns jederzeit in Panama besuchen kommen!" Viele User schlugen aber auch vor, das T-Shirt stattdessen einfach künftig am 3. November zu tragen: Dann feiert Panama seine Unabhängigkeit. "BBC News" verriet Dale, dass seine Oma das T-Shirt trotzdem auch in Zukunft am 4. Juli tragen werde. "Es ist einfach Tradition. Wenn überhaupt, werde ich der ganzen Familie Panama-Shirts kaufen."

Im nächsten Jahr dürfte es dann wohl ein Bild der gesamten Familie Cheesman in Panama-Shirt geben - der Fußballweltmeisterschaft sei Dank.

lui
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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