HOME

Cranger Kirmes: Betrunkener 19-Jähriger klaut eine der größten Pommestüten der Welt

Ungewöhnlicher Einsatz für die Polizei im Ruhrgebiet: Ein Kirmesbesucher entwendet auf der Suche nach einer Portion Pommes eine etwas zu groß geratene Attrappe.

Pommes

Auf der Cranger Kirmes im Ruhrgebiet hat ein betrunkener Pommesdieb für Wirbel gesorgt (Symbolbild)

Und dann habe es da noch einen "eher ungewöhnlichen" Einsatz in Herne gegeben, lässt die Polizei Bochum in einer Mitteilung wissen. Ein aufmerksamer Augenzeuge habe einen offenbar alkoholisierten Mann dabei beobachtet, wie er an einem dortigen Imbiss eine etwa 1,70 Meter große Pommes-Tüte aus Plastik entwendete, die dort zu Werbezwecken aufgestellt war.

Als die alarmierten Beamten den 19-Jährigen kurz darauf stellen konnten, habe dieser die Tüte bereits zu Boden geschmissen und nur noch "zwei aus der Tüte herausgebrochene Pommes-Stäbchen im XXXL-Format" bei sich getragen. Ein Alkoholtest habe einen Wert von über 1,3 Promille bei dem Teenager ergeben.

Cranger Kirmes: Dieb bringt Pommestüte zurück

Wie es in dem Bericht weiter heißt, habe der junge Mann aus Herne zuvor die Cranger Kirmes, das größte Volksfest im Ruhrgebiet, besucht. Nach Aufnahme der Anzeige habe der Dieb "eine der größten Pommes-Tüten der Welt" (O-Ton Polizeibericht) im Beisein der Beamten zurück zum Imbiss getragen.

Protestaktion vor seinem Laden: Metzger jagt Veganer mit Fleisch in die Flucht
tim
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?