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Dumm gelaufen: Mann bricht in Escape Room ein – und kommt dann nicht wieder raus

Bei Escape Rooms geht es darum, mit viel Hirnschmalz und Teamarbeit einige Rätsel zu lösen und den Raum innerhalb der vorgegebenen Zeit wieder zu verlassen. Einem Einbrecher wurde einer dieser Räume jetzt zum Verhängnis.

Mensch geht durch Tür

Der Trend Escape Room breitet sich immer weiter aus. In den USA wurde er einem Einbrecher jetzt zum Verhängnis.

Getty Images

Diese Geschichte klingt beinahe zu gut, um wahr zu sein – hat sich aber glücklicherweise genau so zugetragen. Von vorn: Der Trend Escape-Rooms ist inzwischen auf der ganzen Welt angekommen. Auch in Vancouver, im US-Bundesstaat Washington, gibt es für Fans von Knobelspielen und ein bisschen Aufregung die Möglichkeit, sich eine Stunde lang in einem Raum einschließen zu lassen, den man erst verlassen kann, wenn alle Rätsel gelöst sind oder die Stunde vorbei ist.

Wegen des vielen Kameraequipments sind Escape Rooms offenbar auch für Einbrecher interessant. In Vancouver versuchte nun ein Mann, sich des nachts in der "NW Escape Experience" zu bereichern – und bereute es recht schnell. Denn der Escape Room machte seinem Namen alle Ehre und gab den Eindringling nicht mehr frei. Laut eines Berichts des US-Nachrichtensenders CNN hatte der Mann die Eingangstür beim Eindringen so stark beschädigt, dass sie sich auf dem Weg nach draußen nicht mehr öffnen ließ. Er habe daraufhin vom Rezeptionstelefon den Notruf gewählt. Bei einem letzten Fluchtversuch habe er die Tür schließlich doch noch öffnen können, sei dann aber schnurstracks in die Arme eines Polizeibeamten gerannt.

Verbrecher war nur 35 Minuten im Escape Room – rekordverdächtig!

Rob Bertrand, der das Geschäft gemeinsam mit seiner Frau Tamara führt, sagte gegenüber CNN: "Nachdem er rein ist, hat er es sich erstmal gemütlich gemacht. Er hat sogar ein Bier aus dem Kühlschrank geklaut und die Polizei sagt, er hatte noch einen Burrito. Wir nehmen an, dass er einfach irgendwo ein warmes Frühstück haben wollte."

Zwar verbrachte der Mann nur knapp 35 Minuten in der "Escape Experience", was weit unter dem Durchschnitt von 50 bis 58 Minuten liegt, doch Bertrand will ihm diesen Sieg nicht gönnen: "Er hat den Notruf gewählt. Das ist kein Gewinn. Er hat aufgegeben." Und tatsächlich ist der Besitzer vor allem dankbar für die Aufmerksamkeit, die seinem Geschäft nun zuteil wird: "Wir werden von nun an allen erzählen, dass wir der einzige Escape Room in der Nation sind, der eine 100-Prozent-Rate hat, wenn es um das Einfangen von Kriminellen geht."

Ach, Ironie, manchmal kannst du so schön sein.

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jgs
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