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Twitter-Thread: Mann behauptet auf Twitter: "Frauen mit bunten Haaren sind tödlich"

Ein junger Mann teilt in den sozialen Medien seine Meinung zu Frauen mit bunten Haaren: "Psychisch krank und giftig wie ein Tier". Das lassen die Nutzer nicht auf sich sitzen – nun muss er mächtig einstecken. 

Frau mit bunten Haaren

Ein junger Mann behauptet auf Twitter: "Frauen mit bunten Haaren sind ein Warnsignal wegzubleiben" (Symbolbild)

Getty Images

Alexander Cortes, der sich selbst als Trainer, Autor und Sprecher bezeichnet, teilte auf Twitter seine Gedanken zu Frauen mit gefärbten Haaren. In den sozialen Netzwerken hat sein Post für Aufsehen gesorgt. Denn Cortes, der auf Twitter mehrere tausend Follower hat, behauptet, dass Frauen, die ihre Haare bleichen oder gar in unnatürlichen Farben färben, mit bestimmten Farbtönen ihren mentalen Zustand signalisieren. In seinem Post zieht er den Vergleich zur Tierwelt: "Unnatürliche Haarfarben bei Frauen sind ein Warnsignal weg zu bleiben. Sie sind ein Beispiel für den Aposematismus – ein Phänomen, mit dem giftige Tiere in der Natur ihre Toxizität und Tödlichkeit zeigen."

Doch mit einem ersten Posting ist es für den jungen Coach nicht getan. Denn den anfänglichen Vergleich führte er damit fort, dass er Frauen mit Reptilien gleichsetzt: "Wie die Tiere, Pfeilgiftfrösche und Giftschlangen, die mit ihren leuchtend bunten Farben andere Tiere wissen lassen, dass sie sich besser nicht mit ihnen anlegen sollten. Eine Frau mit roten, blauen, grünen, violetten oder Regenbogenhaaren ist ein Anzeichen einer psychischen Erkrankung und Störung."

Frauen zeigen in den Kommentaren ihren Stolz

Ihm zufolge gelte seine Verachtung nicht denjenigen Frauen, die ihre Haare blond oder brünette färben, sondern viel mehr jenen mit "groovie hair". Haaren in Regenbogenfarben. Noch lächerlicher macht er seinen Standpunkt, als er einen Vergleich zu der fiktiven Figur Haley Quinn zieht: "Natürlich ist sie hübscher als manch anderes Mädel mit unnatürlicher Haarfarbe. Aber würden Sie dieses Mädchen daten? Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes mörderisch."

So viel Dummheit lassen die Twitter-Nutzer jedoch nicht auf sich sitzen. Obwohl sein Post, wie die "metro" berichtet, mehr als 3000 Likes von ihm zustimmenden Männern hatte, reagierte die Mehrheit mit entsetztem Sarkasmus. Seine Aussagen sorgten für ein Feuerwerk an Emotionen bei den Nutzern. Frauen zeigen in den Kommentaren ihre Frisuren in allen erdenklichen Farben.

Cortes vergleicht Frauen mit Tieren

In den fast 3000 Kommentaren geht es vor allem um den peinlichen Argumentationsfehler: Cortes, der die Frauen mit buntem Haar mit dem Phänomen des Aposematismus vergleicht, hat den Begriff wohl nicht verstanden. Denn dabei handelt es sich um eine Verhaltensart von Tieren, die Abwehrmechanismen wie Gift, üblen Geruch oder spitze Stacheln einsetzen, um es Raubtieren zu erschweren, sie zu fressen. Die Behauptung, dass Frauen das durchs Haarefärben bei Männern erreichen, ist unlogisch, da mit diesem Trick Raubtiere und nicht das andere Geschlecht abgewehrt werden.

Blendend reagierte eine Twitter-Nutzerin so: "Aposematismus warnt vor Raubtieren, nicht vor Sexualpartnern. Wenn Sie sich davon abgestoßen fühlen, scheint es zu funktionieren."

Quelle: "metro" / "Twitter von Alexander Cortes"

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gho
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