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Aus dem Forschungslabor: Ikea testet neue Köttbullar - ihr wollt nicht wissen, woraus sie bestehen

Erst der vegetarische Hot Dog – und jetzt das: Im firmeneigenen Forschungslabor entwickelt Ikea gerade eine neue Köttbullar-Kreation. Und die soll offenbar mit ganz besonderen Zutaten daherkommen.

Ikea Köttbullar

Die Portion Köttbullar bei Ikea könnte es in Zukunft auch in anderen Variationen geben

Picture Alliance

Feinschmecker aufgepasst: Wem das bisherige kulinarische Angebot bei seinem Lieblingsmöbelhaus zu schnöde daherkam, dem könnte bald geholfen werden. Erst vor einigen Wochen kündigte Ikea an, seinen berühmten Hot Dog ab August 2018 auch in der vegetarischen Variante anbieten zu wollen. Doch Forscher im firmeneigenen Zukunftslabor Space10, das in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen angesiedelt ist, arbeiten im Rahmen ihrer Entwicklung nachhaltiger Nahrungsmittelproduktion bereits am nächsten Schritt. 

Wie "Inc.com" berichtet, sollen die neuen Speisen in der Ikea-Kundenkantine gesünder, ökologischer und nachhaltiger werden. Die vegane Köttbullar-Version von 2015 soll dabei erst der Anfang gewesen sein. Als Alternative zur traditionellen Fleischproduktionen tüfteln die Forscher deshalb an einer Köttbullar-Variante mit Mehlkäfern, die – wie Space10 betont – traditionell mit Kartoffelpüree und Preiselbeersoße gegessen werden könnten.

Köttbullar aus Käfern: "Gut für Mensch und Planet"

Space10 gehe es darum, "Gerichte zu entwickeln, die gut aussehen, gut schmecken und gut für Mensch und Planet sind", so ein Sprecher des schwedischen Möbelherstellers gegenüber "Business Insider USA". Eine weitere Köttbullar-Version könnte demnach aus Wurzelgemüse wie Karotten oder Pastinaken bestehen. Space10 möchte allerdings zunächst aufzeigen, welche Möglichkeiten es grundsätzlich gibt. Für den Massenmarkt sind die Alternativen vorerst noch nicht bestimmt. Und wir hatten uns schon so gefreut …

Neben dem berühmten Hot Dog sind Köttbullar das mit Abstand beliebteste Ikea-Produkt (abgesehen von den Möbeln, versteht sich). Pro Tag werden weltweit zwei Millionen der kleinen Fleischbällchen verzehrt.

Crowdfunding-Aktion : Schutz beim Feiern: Diese Serviette soll vor K.-o.-Tropfen im Glas warnen
tim
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?