VG-Wort Pixel

22-Jähriger gesteht Tötung der Eltern seiner Ex-Freundin


Im Prozess um den Doppelmord an den Eltern seiner Ex-Verlobten hat der angeklagte 22-jährige Heizungsbauer die Tat gestanden.

Im Prozess um den Doppelmord an den Eltern seiner Ex-Verlobten hat der angeklagte 22-jährige Heizungsbauer die Tat gestanden. Christoph W. übernehme "die volle und alleinige Verantwortung für den Tod" des 60-jährigen Vaters und der 54-jährigen Mutter seiner ehemaligen Freundin, erklärte sein Anwalt vor dem Landgericht Landshut. Es tue ihm von Herzen leid, er sei selbst über sein Verhalten geschockt. Weitere Angaben zur Tat will W. seinem Anwalt zufolge vorerst aber nicht machen.

W. wird vorgeworfen, im März 2012 die Eltern seiner früheren Verlobten aus Rache brutal mit Messern, einem Kaminbesteck und einer Axt ermordet zu haben. Laut Anklage gab er ihnen die Schuld für das Ende der Beziehung zwei Wochen zuvor. Im Fall einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haft.

Sein Verteidiger Winfried Folda sagte am Rande des Prozesses, er sehe bei seinem Mandanten eine verminderte Schuldfähigkeit. Dieser sei bereits in der Vergangenheit stationär in der Psychiatrie in Behandlung gewesen. Seine Tat lasse sich nur durch seine gestörte Psyche erklären. Ein Antrag Foldas, die Öffentlichkeit unter anderem wegen einer Suizidgefährdung des Angeklagten ausschließen zu lassen, scheiterte.

Der Fall hatte im vergangenen Frühjahr auch deshalb für Aufsehen gesorgt, weil die Ex-Verlobte W. dabei half, die Leichen ihrer Eltern in deren Garten zu beseitigen. Die damals 17-Jährige erhielt dafür in einem getrennten Verfahren eine Jugendstrafe auf Bewährung.

AFP AFP

Mehr zum Thema


Das könnte sie auch interessieren


Wissenscommunity


Newsticker