Unbekannte Anlagebetrüger haben einen 77-Jährigen in Mecklenburg-Vorpommern um rund 650.000 Euro geschädigt. Der auf der Insel Rügen lebende Mann habe anscheinend "über einen längeren Zeitraum" vermeintliche Anlageverträge abgeschlossen und bedient, teilte die Polizei in Neubrandenburg am Donnerstag mit. Als der Kontakt zu den Täter abbrach, erstattete der Geschädigte demnach Anzeige bei der Polizei.
Nach Angaben der Beamten handelte der Senior in dem Irrglauben, unter anderem Fest- und Tagesgelder bei einer Bank im Ausland anzulegen. Er nutzte demnach auch Online-Investitionsfunktionen und überwies über Monate hinweg insgesamt mehrere hunderttausend Euro auf ausländische Konten. Als Auszahlungen ausblieben und der Kontakt zu den Betrügern schließlich vollständig abbrach, schaltete der Mann die Polizei ein.