Weil sie Versicherungen mit verkürzten Zahlungen im großen Stil betrogen haben sollen, sind Ermittler in Berlin und Brandenburg gegen Autovermieter vorgegangen. Die sechs Beschuldigten sollen bei den Versicherungen einen Schaden von 111.400 Euro verursacht haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten.
Demnach sollen die Beschuldigten Luxusautos vermietet haben. Bei den Versicherungen sollen sie diese aber nicht als Gewerbe- sondern als Privatfahrzeuge angemeldet haben. Weil die Beiträge für Gewerbefahrzeuge höher sind als für private, sollen sie die Abgaben auf diese Weise verkürzt haben.
Am Donnerstag wurden 16 Anschriften in Berlin und Brandenburg durchsucht. Dabei wurden vier Luxusautos und hochwertiger Schmuck beschlagnahmt. Seit Oktober wird gegen die Beschuldigten ermittelt.