Strände mit besonderem ästhetischen, landschaftlichen oder ökologischen Wert sowie die dortigen Tiere und Pflanzen sollten vor einem zu starken Besucherandrang geschützt werden, erklärte ein Regierungssprecher. Die Liste der geschützten Strände stieg von 198 vor zwei Jahren und 238 im vergangenen Jahr auf jetzt 251.
Die griechischen Behörden gehen seit einigen Jahren zunehmend gegen illegale Bauten an den Küsten vor. Erst am Donnerstag hatten Arbeiter auf der Insel Gavdos südlich von Kreta unter Polizeischutz mehrere Hütten an einem Strand abgerissen, die nach Verwaltungsangaben ein Brandrisiko darstellten. Im vergangenen Jahr hatte es eine Kontroverse um ein Hotelprojekt an einem berühmten Strand der Insel Milos gegeben.
Griechenland hatte mit fast 38 Millionen Besuchern im vergangenen Jahr einen neuen Touristen-Rekord aufgestellt. Im Dezember warnten die Bürgermeister der Kykladen und der Dodekanes-Inseln, der Übertourismus gefährde "die Existenz" der Eilande.