Finanzspritze
Millionen aus Corona-Sondervermögen für Uniklinik Halle

Die Uniklinik Halle hat eine kräftige Finanzspritze aus dem Corona-Sondervermögen des Landes erhalten. (Archivbild) Foto: Hendri
Die Uniklinik Halle hat eine kräftige Finanzspritze aus dem Corona-Sondervermögen des Landes erhalten. (Archivbild) Foto
© Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Debattieren Sie mit!

  • Mit stern-Account aktiv an allen Debatten teilnehmen und kommentieren.
Jetzt registrieren
Mit neuen Großgeräten will die Uniklinik Halle Diagnosen präziser stellen und Behandlungen schonender machen. Das Land fördert die Anschaffungen mit Geld aus dem Corona-Sondervermögen.

Präzisere Diagnosen, schonendere Behandlungen und bessere Überlebenschancen für Patientinnen und Patienten: Mit rund acht Millionen Euro aus dem Corona-Sondervermögen des Landes kann die Uniklinik in Halle ihre medizinische Ausstattung verbessern. Gefördert werden soll die Anschaffung von sechs Großgeräten, wie das Wissenschaftsministerium mitteilte. Darunter sei ein Laborsystem, das mit Hilfe von Robotik und Künstlicher Intelligenz voll automatisiert rund um die Uhr medizinische Proben analysieren kann. Allein in diese Anschaffung sollen laut Ministerium etwa 3,9 Millionen Euro fließen. 

Zudem stehen ein Magnetresonanztomograph, kurz MRT, für den Bereich Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, zwei neue Herz-Lungen-Maschinen und ein spezieller Scanner für das Institut für Pathologie auf der Einkaufsliste. Das Universitätsklinikum in Halle, das mit der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg verzahnt ist, verbindet Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Es beschäftigt eigenen Angaben zufolge mehr als 5.800 Menschen und zählt rund 2.200 Studentinnen und Studenten.

dpa