Zahlreiche Menschen haben am Aktionstag von Fridays for Future in Berlin gegen die Klima- und Energiepolitik der Bundesregierung demonstriert. Die Polizei sprach von etwa 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Laut Fridays for Future kamen 1.000 Menschen zur Demo.
Auf selbstgebastelten Plakaten war unter anderem zu lesen "Stoppt die Klimakrise – sonst vertrocknet unsere Wiese". Auf anderen Transparenten gab es Kritik an Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Die Bewegung wirft ihr Kungelei mit der Gasindustrie vor.
Die Demonstration startete vor der CDU-Parteizentrale, dem Konrad-Adenauer-Haus am Tiergarten, und zog zur Bundeszentrale der SPD, dem Willy-Brandt-Haus in Kreuzberg. Vor beiden Parteizentralen wurden große Banner ausgerollt, mit denen die Energiepolitik der Koalition kritisiert und eine schnelle Abkehr von den klimaschädlichen fossilen Energieträgern Kohle, Öl und Gas gefordert wurde. Die bekannte Aktivistin Luisa Neubauer redete bei der Veranstaltung.
Die Berliner Polizei begleitete die Demonstration nach eigenen Angaben mit rund 150 Beamtinnen und Beamten.
Der Protest in der Hauptstadt war Teil eines bundesweiten Aktionstages von Fridays for Future. Nach Angaben der Bewegung gab es an 65 Orten in Deutschland Aktionen, beispielsweise vor Rathäusern und den Parteibüros der Regierungsparteien CDU und SPD. Laut Fridays vor Future beteiligten sich bundesweit Zehntausende Menschen.
Demonstrationen