Kohle-Deal mit RWE Die Grünen haben lange von der Klimabewegung profitiert – Lützerath könnte nun den Bruch bedeuten

Lützerath: Aktivisten vor der Kohlegrube
Vom Parteitag zu der Kohlegrube, das Motto: Lützi bleibt!
© Nele Spandick
Beim Parteitag entschieden sich die Grünen knapp gegen den Erhalt von Lützerath, einem Dorf an der Grenze des Kohleabbaus. Danach fahren einige aus der Partei zu den Aktivisten vor Ort. Sie werden nicht nur freundlich empfangen.

"Und jetzt ohne die Grünen", sagt eine Aktivistin und verbannt damit die Menschen aus der Partei von dem Bild, für das sie gerade posiert. Die junge Frau mit dickem Wintermantel, an dem ein gelbes Kreuz gepinnt ist, blickt ernst in die Kamera. Sie hält ein weiteres großes Kreuz in der Hand, im Hintergrund fahren weiße Pickups durch die riesige Kohlegrube, das Förderband läuft, sie steht in Lützerath. Vor ihr eine Gruppe von Kameraleuten. Eine andere Aktivistin läuft hektisch herum und ruft die Menschen auf, nicht zu nah an die Kante zu gehen, da sei es wirklich gefährlich. Die Grünen verlassen das Bild und treten hinter die Kameraleute. "Ist ja verständlich", sagt einer von ihnen.

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