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Musca

Ab wann wird chinesisch die neue Weltsprache ?

Wir, die "Auserwählten" dieser Welt, die konsumorientierten, werden bald umdenken müssen. Die Zeiten von Arroganz und Mitleid seitens der westlichen Welt sind vorbei.
Während hier unsägliche, unmenschliche Diskussionen stattfinden, ob Flüchtlinge aufgenommen werden sollen, oder besser absaufen.... schaffen die Chinesen in ganz Afrika Infrastrukturen. Sie bauen Straßen, Schulen, Krankenhäuser, ganze Stadtteile, sie bauen riesige Solarkraftwerke.
Was haben "wir" dort erreicht ? Ein wenig "Brot für die Welt" , oder ähnliche Tröpfchen auf einem heißen Stein, aber viele Waffen für irgendwelche Stammesfürsten und Warlords. Mir ist völlig klar, dass China nicht uneigennützig handelt, aber auch die EU zieht ihren Gewinn aus diesem Kontinent, jedoch ohne vernünftige Investitionen.
Frage Nummer 3000131395

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Antworten (18)
zossel
musca du labernder weltverbesserer,

wieso willst du jetzt chinesisch lernen?

es gibt 10 chinesische hauptsprachen und etliche nebensprachen, welche soll es denn sein?
mit der schrift hast du aber glück, da gibt es nur eine

englisch wird in china als beschleunigungsmittel für die wirtschaft gesehen und ist unterrichtsfach.
in ein paar jahren wird es ein ähnliches englischniveau wie in westlichen ländern geben

die bevölkerung afrikas hat sich dank "Brot für die Welt" von 230 (1950)auf 1.257 (stand 2017) millionen menschen erhöht (quelle wiki)

du und dein labarbara
Gelöschter User
Zossel,
daran war »Brot für die Welt« beteiligt?
Vielleicht haben die Afrikaner auch ein wenig mitgeholfen, indem sie gefickt haben?
Tiny
Sicher wird es nicht mehr lange dauern. China hat gewaltig in den Jahren zugelegt, hat mit seiner Wirtschaft mindestens die USA eingeholt und ist damit fuehrend.
In so 10-20 Jahren denke ich, das zumindest obere Fuehrungskraefte in vielen Unternehmen etwas Chinesisch beherrschen muessen.
Durch Trums Aktioenen werden ja die Chinesen jetzt regelrecht zu einer weiteren Streung gezwungen - neues Wachstum fuer China ausserhalb seiner Grenzen und viele Male sogar an den Filetstuecken der zukuenftigen Wirtschaften.
gretel
Musca, China handelt definitiv nicht uneigennützig. Es bekommt im Gegenzug Zugriff auf seltene Metalle und Mineralien die z.B. fuer die Produktion von Handys und Batterien benötigt werden. Wir Europaer haben es komplett verschlafen, das Potential in Afrika zu sehen und haben es immer nur als almosenbeduerftigen Kontinent betrachtet. Chinesisch (Mandarin) wird nicht die einzige künftige Weltwirtschaftssprache sein: Spanisch (Zentral- und Südamerika), Russisch und Arabisch werden Englisch in den nächsten 10-20 Jahren ablösen.
u1f
Das wird zu unseren Lebzeiten nicht mehr passieren. Es gibt weltweit erheblich mehr Menschen, die Englisch können (und sei es als Fremdsprache), als Chinesisch sprechende Menschen. Aus diesem Grund auch viel mehr englische Texte und so wiederum mehr Grund, Englisch zu lernen. Was auch die Chinesen reichlich tun.
Chinesisch ist als Fremdsprache 20x schwieriger, und hat vor allem kein Alphabet. Das ist im Digitalzeitalter ein massiver Nachteil und der Grund, warum die Chinesen das pseudo-alphabetischen "Pinyin" erfunden haben.
Und zuletzt: Englisch wurde Weltsprache, weil die USA im 20. Jahrhundert die einzige dominierende Wirtschaftsmacht waren (die Sowjetunion war zwar Militärmacht, aber bettelarm). Heute ist China zwar das grösste schnell wachsende Schwellenland, aber nicht das einzige. Indien, Vietnam, Korea, die Golfstaaten etc. wachsen genauso schnell und sprechen kein Chinesisch.

Zu den übrigen Tiraden: "Brot für die Welt" hat in Afrika sehr wohl schon Schulen und Kliniken aufgebaut. Chinas Staatskonzerne hingegen bevorzugen grosse Prestigeprojekte mit zweifelhaftem Kosten-Nutzen-Verhältnis, z.B. neunspurige Autobahnen oder den dritten Flughafen einer Stadt mit 100'000 Einwohnern. Dafür darf das afrikanische Land sich dann für ein Jahrhundert verschulden. Sein Präsident lässt sich als Modernisierer feiern, die Chinesen machen ein super Geschäft, und die afrikanische Bevölkerung... ertrinkt lieber im Mittelmeer, als die Rechnung bezahlen zu müssen. Und auch bei der Bewaffnung von Warlords sind Russen und Chinesen mindestens gleich dick im Geschäft wie der böse Westen.

Was hingegen stimmt: Afrika ist gross und längst nicht mehr überall arm. In vielen afrikanischen Städten lebt heute ein gut gebildeter Mittelstand, der keine Entwicklungshilfe braucht, sondern Marktzugang und Risikokapital für private Start-Ups. In Europa ist das noch nicht richtig angekommen.
Musca
Tja Ulf , wer hat seit mehr als Jahrhunderten seine klebrige Finger auf diesem Kontinent ? Zitat Ulf : "die Chinesen machen ein super Geschäft, und die afrikanische Bevölkerung... ertrinkt lieber im Mittelmeer, als die Rechnung bezahlen zu müssen." Zitat Ende.
rayer
@u1f
Mach dich mal schlau mithilfe der übliche Suchmaschinen. Englisch rangiert auf Platz 3. Davor Spanisch und Mandarin ist die Nummer 1. Nicht zu vergessen die Inder, die sind stark dabei aufzuholen.
Tom Bombadil
Lieber Rayer,

Ulf redet nicht von Muttersprachlern sondern von Leuten, die zumindest rundimentär eine bestimmte Sprache sprechen können und da ist Englisch schon die Nummer 1, siehe auch hier: http://www.weltsprachen.net
Musca
Zitat Zossel "die bevölkerung afrikas hat sich dank "Brot für die Welt" von 230 (1950)auf 1.257 (stand 2017) millionen menschen erhöht (quelle wiki)". Zitat Ende.
Mir stockt der Atem bei so einem Argument.
Demnach hat sich ein Kontinent, welcher seit vielen Generationen mit Hungersnöten kämpft, um mehr als das 5-fache vermehrt. Und das innerhalb von 70 Jahren.
Habe ich evt. deinen Zynismus nicht begriffen ?
Johann Fetzer
Ab dem 12.02.2042.
mantrid
Gar nicht!
Die im Ausland arbeitenden Chinesen (Infrastruktur in Afrika usw.) leben dort recht isoliert. Die chinesische Regierung wünscht nicht, dass Ideen für eine andere Gesellschaftordnung nach China importiert werden. Ohne Austausch, macht das Erlernen dieser Sprache zu wenig Sinn. Dazu ist Englisch viel primitiver aufgebaut und damit leichter zu erlernen.
Weltbürger
Chinesisch ist die Muttersprache der meisten Menschen in dieser Welt, mehr als doppelt so viel wie bei Englisch. Auch die Japaner und Koreaner können Chinesisch gut nutzen. Diese 3 Völker sind heute wirtschaftlich und auch sonstwie so mächtig schon wie Europa und Amerika. Hauptsächlich wegen Amerika hat die Welt Englisch gelernt, warum nicht bald Chinesisch, da Ostasien Amerika bald überflügeln wird. Die Europäier haben viel Geld als Entwicklungshilfe nach Afrika gebracht. Dies landet zum großen Teil in die Taschen der korrupten Machthaber und die Bevölkerung hat wenig davon. Die Chinesen bauen dort. Die Infrastruktur und Gebäude und Stadtteile können die korrupten Beamten nicht in die eigenen Taschen stecken. Außerdem sind sie für alle sichtbar.
Weltbürger
@ Gretel: Die Spanisch, Russisch und Arabisch sprechenden Völker stecken zur Zeit, eigentlich schon seit langer Zeit, in gehörigen Schwierigkeiten. Ich erwarte nicht, dass sie in absehbarer Zeit USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Großbritanien, und Indien nicht vergessen, überholen werden.
Oupa
Weltbürger,
es stimmt nicht, dass hauptsächlich wegen Amerika die Welt Englisch spricht.
Es ist Großbritannien, das Englisch als Weltsprache eingebracht hat.
Auch nach Nordamerika.
Clemens von Steinwolke
Sehr guter Ansatz. Die chinesischen Sprachen haben gegenüber europäischen Sprachen einen besonderen Vorteil, da sie in ihrer Grundstruktur musikalischer sind. Tonhöhen spielen bei den Silben in der Aussprache eine wichtige Rolle und ändern die Bedeutung des Wortes, Sätze werden in Melodiebögen gebildet. Es ist auch kein Geheimnis, daß aus diesem Grunde asiatische Musiker oft europäischen Musikern überlegen sind, das Gehörtraining ist durch die Sprache in die Wiege gelegt.
Vanni2020
Es ist kein Geheimnis mehr, der Kapitalismus wird sich selbst zerstören und damit auch die noch zur Zeit vorherrschende Weltsprache "Englisch", sie wird weiter existieren, allein aus Gründen der Einfachheit in Wort und Grammatik, andere Sprachen wie Chinesisch werden jedoch nicht dominanter, kaum geeignet zur Weltsprache zu werden, weil sehr kompliziert, schwer erlernbar.
Es geht nicht alles allein um Konsum, es ist und bleibt eine unabänderliche Tatsache, der Westen, war der ewige Aggressor, Kolonialismus und Ausbeutung ist die Grundlage des heutigen westlichen Wohlstands. China tat das nie, die Geschichte ist Beweis dafür. China war nie Kolonialmacht, kein Land der Welt hat jemals chinesische Truppen auf seinem Territorium gesehen.
Das schafft Vertrauen bei den seit Generationen ausgebeuteten Nationen, also sollten wir uns nicht über Chinas Dominanz und dessen steigenden Einfluss in der Welt wundern. Der Westen hat China zum ewigen Feind erklärt, genannt "Gelbe Gefahr" unfähig diese stigmatische Denkweise abzulegen, weil es ein anderes, doch mit Sicherheit kein schlechteres politisches System verkörpert. Die chinesischen Menschen, nie zuvor in der mehrere tausend Jahre alten Geschichte, ging es nie besser als heute. Das begreift der Westen nur nicht, weil wir überheblich und Arrogant sind, die Mentalität und den Nationalstolz der Asiaten nicht verstehen wollen.
Der Westen jedoch, vorrangig die USA, stationieren und kämpfen noch heute in vielen Teilen der Welt. Aber niemand hat sie dazu eingeladen. Purer kapitalistischer, militärisch durchgesetzter Weltmachtanspruch.
Wer ist der bessere Partner, das ist die entscheidende Frage. Ich denke, das werden die entscheiden, die noch heute unter den Folgen des Kolonialismus zu leiden haben.

Guten Tag !
joeman
Ich denke, Englisch wird auch weiterhin die gemeinsame Wirtschaftssprache bleiben weil sie leicht zu erlernen ist. Der Grundwortschatz, auch Basiswortschatz genannt, bezeichnet diejenige Menge an Wörtern, die notwendig sind, um 85 Prozent eines Textes in einer beliebigen Sprache zu verstehen. Das gegenwärtige Deutsch beispielsweise verfügt über einen Grundwortschatz von 1.285 Wörtern. Die aktuelle englische Sprache umfasst dagegen einen Grundwortschatz von 850 Wörtern.
Shenzhener
Nihao!
In ein paar Jahren wird es zumindest kein Nachteil sein, chinesisch als zweite oder dritte Fremdsprache zu beherrschen. Mandarin ist dazu vollkommen ausreichend und mit ein bisschen Fleiss nicht so schwer zu erlernen. Was historisch auf dem afrikanischen Kontinent passiert ist, interessiert die Chinesen nicht. Für China ist Afrika ein riesiger Absatzmarkt und Lieferant für Ressourcen. China wird den eigenen Wirtschaftsboom der letzten 40 Jahren punktuell / regional in Afrika einfach wiederholen. Dieser Prozess ist schon im vollen Gange und viel weiter fortgeschritten als viele meinen.