Weil er seine Lebensgefährtin in Weißenfels in Sachsen-Anhalt angezündet und dadurch getötet haben soll, ist ein Mann zu einer Freiheitsstrafe von siebeneinhalb Jahren verurteilt worden. Das Landgericht Halle sprach den 45-Jährigen am Mittwoch der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig, wie eine Sprecherin mitteilte. Die Staatsanwaltschaft hatte eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes beantragt, die Verteidigung Freispruch.
Laut Anklage übergoss der Mann seine Freundin im August 2025 in der gemeinsamen Wohnung in Weißenfels nach einem Streit mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete sie an. Die Frau erlitt Verbrennungen zweiten und dritten Grades nahezu am ganzen Körper. Im Krankenhaus wurde sie zunächst in ein künstliches Koma versetzt und beatmet. Wenige Tage später starb sie jedoch an Multiorganversagen und ihren schweren Verbrennungen.