Donald Trump droht Nato-Staaten. Iran nimmt 500 Menschen wegen Spionage fest. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Niels Kruse
Der Iran will die bombardierte Schule im Süden des Landes in ein Museum umwandeln. „Diese Schule ist ein lebendiges Dokument der Bereitschaft der Amerikaner zu Verbrechen und muss zur Bewahrung im historischen Gedächtnis des iranischen Volkes dokumentiert werden“, heißt es aus Teheran. Bei dem Angriff waren am ersten Kriegstag mindestens 168 Schülerinnen zwischen sieben und zwölf Jahren, 26 Lehrerinnen sowie vier Eltern ums Leben gekommen. US-Medien zufolge sind US-Streitkräfte für den Angriff verantwortlich.
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Niels Kruse
Beim Irankrieg schlagen "zwei Herzen in der Brust" des Ex-Bundespräsidenten Joachim Gauck
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Niels Kruse
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen „begrenzten und gezielten Bodeneinsatz“ gegen die Hisbollah-Miliz im Südlibanon begonnen. Ziel seien in der Gegend aktive Hisbollah-Mitglieder sowie die Infrastruktur der Miliz, teilte Israels Armee mit. Die Einsätze am Boden seien „Teil umfassenderer Verteidigungsmaßnahmen“, um die Einwohner im angrenzenden Nordisrael zu schützen.
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Niels Kruse
Die saudiarabischen Streitkräfte haben in der Nacht auf Montag Dutzende Drohnen abgefangen. Von der Regierung in Riad hieß es, insgesamt seien 61 Drohnen im Osten des Landes abgefangen worden. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate teilte derweil auf dem Kurznachrichtendienst X mit, seine Luftabwehrsysteme fingen derzeit Raketen und Drohnen aus dem Iran ab.
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Niels Kruse
Nach einem Drohnenvorfall ist der Flugbetrieb am Flughafen von Dubai nach Angaben vorübergehend eingestellt worden. Dies sei eine "Vorsichtsmaßnahme zur Gewährleistung der Sicherheit aller Passagiere und Mitarbeiter", heißt es von der Zivilluftfahrtbehörde. Das Feuer sei unter Kontrolle gebracht und niemand verletzt worden.
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Trump droht dem Nato-Bündnis
Niels Kruse
Die Straße von Hormus ist blockiert und US-Präsident Donald Trump will, dass eine internationale Flotte von Militärschiffen Öltanker durch die Meeresenge eskortiere. „Viele Länder“ würden sich an der Sicherung der Meeresenge beteiligen, sagte er und nannte China, Frankreich, Japan, Südkorea und Großbritannien. Zugleich drohte er unverhohlen: Eine ausbleibende Unterstützung durch Nato-Verbündete wäre "sehr schlecht" für die Zukunft des Verteidigungsbündnisses, so Trump in einem Zeitungsinterview. Japan, Australien und auch Deutschland aber sehen bislang keinen Anlass, ihre Marine an den Persischen Golf zu schicken.
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Matthias Urbach
Australien wird keine Marineschiffe zur Unterstützung in die Straße von Hormus entsenden. Dies teilte Transportministerin Catherine King in einem Interview mit dem Sender ABC mit. Man sei sich der Bedeutung der Meerenge bewusst, werde sich aber nicht an einer Marine-Mission beteiligen. Australien habe jedoch auf Anfrage der Vereinigten Arabischen Emirate bereits Flugzeuge zur Unterstützung der Verteidigung bereitgestellt.
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Matthias Urbach
Eine Drohne hat offenbar ein Feuer nahe dem internationalen Flughafen von Dubai ausgelöst. Das erklärt das Medienbüro von Dubai am Montagmorgen im Onlinedienst X. Ein Treibstofftank sei von dem Vorfall betroffen, hieß es weiter. Die Behörden arbeiteten daran, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
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Matthias Urbach
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine „groß angelegte“ Welle von Angriffen auf die iranische Hauptstadt Teheran gestartet. Dabei werde die Infrastruktur in Teheran ins Visier genommen. Das erklärt die Armee im Onlinedienst Telegram.
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Matthias Urbach
Die US-Regierung will offenbar noch in diesen Tagen eine Koalition zum Schutz der Straße von Hormus verkünden. Das berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Vertreter. Mehrere Staaten hätten sich schon bereiterklärt – und würden dann Handelsschiffe entlang der wichtigen Schifffahrtsroute eskortieren.
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Thomas Krause
Irans Luftstreitkräfte haben eigenen Angaben zufolge seit Kriegsbeginn 700 Raketen auf Ziele in Israel und US-Stützpunkte der Golfregion gefeuert. Daneben seien rund 3600 Kampfdrohnen für den Kamikazeeinsatz gestartet worden, berichten die iranischen Onlineportale „Tabnak“ und „Avash“ unter Berufung auf einen Militärsprecher der Revolutionsgarden.
General Ali Mohammed Naini, Sprecher der Revolutionsgarden, hatte dem iranischen Staatsfernsehen am Sonntag ein Interview gegeben. Auch die Nachrichtenagentur Fars, die der Elitestreitmacht nahesteht, zitiert daraus. Naini sagte demnach, dass viele der abgefeuerten Raketen aus alten Beständen stammten. Viele der ballistischen Raketen aus neuer Produktion seien noch nicht zum Einsatz gekommen, sagte der Sprecher.
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Thomas Krause
Wegen des Iran-Kriegs und der verschlechterten Sicherheitslage im Nahen Osten hat Spanien seine im Irak eingesetzten Spezialkräfte vorübergehend verlegt. Die Militärangehörigen seien ohne Zwischenfälle an sichere Orte gebracht worden und wohlauf, teilt das Verteidigungsministerium in Madrid mit. Die den spanischen Spezialkräften übertragenen Aufgaben könnten derzeit im Irak „nicht wahrgenommen werden“, heißt es.
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Thomas Krause
Iran nimmt 500 Menschen wegen Spionage fest
Im Iran sind nach Angaben der Polizei 500 Menschen wegen Spionagevorwürfen festgenommen worden. Ihnen werde zur Last gelegt, Informationen an Feinde weitergegeben zu haben, sagt Polizeichef Ahmadresa Radan. In der Hälfte der Fälle handele es sich um schwere Fälle. Dazu zählten die Übermittlung von Zieldaten für Angriffe sowie das Filmen von Einschlagstellen.
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Thomas Krause
Israel und Libanon planen Gespräche
Israel und der Libanon werden israelischen Vertretern zufolge in den kommenden Tagen voraussichtlich Gespräche führen. Ziel sei eine dauerhafte Waffenruhe, die eine Entwaffnung der Hisbollah vorsehe, sagen zwei israelische Vertreter.
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DPA · AFP · Reuters · SID
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