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Nokia im ersten Quartal mit 929 Millionen Euro im Minus


Der kriselnde Handy-Weltmarktführer Nokia hat zum Jahresauftakt einen Verlust von fast einer Milliarde Euro eingefahren.

Der kriselnde Handy-Weltmarktführer Nokia hat zum Jahresauftakt einen Verlust von fast einer Milliarde Euro eingefahren. Angesichts der scharfen Konkurrenz in der Branche machte Nokia im ersten Quartal von Januar bis März unterm Strich ein Minus von 929 Millionen Euro, wie der Konzern bei der Vorlage seiner Geschäftszahlen mitteilte. Der Umsatz ging demnach um 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf knapp 7,4 Milliarden Euro zurück. Bereits in der vergangenen Woche hatte Nokia eine Gewinnwarnung abgegeben.

"Wir durchlaufen eine Phase großer Veränderungen in einem industriellen Umfeld, das sich weiterhin schnell entwickelt und ändert", erklärte Nokia-Chef Stephen Elop. Im vergangenen Jahr habe Nokia große Fortschritte bei seiner Neuausrichtung gemacht. Jedoch habe sich der Wettbewerb weiter verschärft.

Nokia tut sich schwer, auf dem zukunftsträchtigen Markt für Smartphones Fuß zu fassen. Den Markt dominieren der Computer-Konzern Apple mit seinem Multifunktionshandy iPhone und Konkurrenten wie Samsung, die Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android bauen. Um in das Geschäft vorzudringen, ging Nokia eine Allianz mit dem US-Software-Riesen Microsoft ein. Diese sieht die Nutzung des Betriebssystems Windows Phone auf Nokia-Smartphones vor.

AFP AFP

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