Müllverbrennungsanlage

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Streik wegen Rentenreform: "Ekelhaft, überall sind Ratten": Paris versinkt im Müll – Lage spitzt sich zu

Streik wegen Rentenreform "Ekelhaft, überall sind Ratten": Paris versinkt im Müll – Lage spitzt sich zu

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Im Vordergrund Müllberge, im Hintergrund der Eiffelturm. Die französische Hauptstadt Paris versinkt derzeit im Müll. Überall stapelt er sich am Straßenrand, in einigen Vierteln der Metropole wird der Weg zur Arbeit oder der Spaziergang zum Hindernislauf. Es stinkt. Und die Ratten finden reichlich Nahrung. So wie an vielen anderen Orten in Frankreich, haben sich auch die Müllmänner in Paris den Streiks gegen die geplante Rentenreform der Regierung von Emmanuel Macron angeschlossen. Und je länger der Streik dauert, desto größer werden die Müllberge. "Ich stelle fest, dass es überall Müll gibt. Die Hunde sind glücklich, sie bleiben alle 10 Meter stehen. Ich finde das absolut inakzeptabel, denn es besteht ein Ungleichgewicht zwischen den Stadtvierteln, und man fragt sich, warum manche Stadtverwaltungen nicht in der Lage sind, private Unternehmen zu beauftragen." "Ich verstehe nicht, warum manche Stadtteile das Glück haben, dass private Unternehmen all das wegräumen, während anderen diese Möglichkeit verwehrt bleibt. Und ganz ehrlich, es gibt eine Ungleichheit, die ungesund ist." In Paris teilen sich private und städtische Betriebe das Einsammeln des Mülls. Derzeit sind vor allem die Viertel betroffen, in denen die städtische Müllabfuhr im Einsatz ist. Kritiker der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo werfen ihr angesichts wachsender Müllberge Untätigkeit vor. Die Stadt müsse das Personal zum Dienst verpflichten oder Privatfirmen einschalten, so die Forderung. Die Lage könnte sich noch weiter zuspitzen. Denn auch drei Müllverbrennungsanlagen in Vororten von Paris werden aktuell bestreikt.
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Nach der Explosion in einer Müllverbrennungsanlage in Leverkusen, gibt es kaum noch Hoffnung, Überlebende des Unglücks zu finden. Zu der gewaltigen Detonation, die noch viele Kilometer entfernt zu spüren war, war es am Dienstagmorgen gekommen. Betroffen war nach Angaben der Betreiberfirma Currenta ein Tanklager in einem Entsorgungszentrum. Es hätten Lösungsmittel gebrannt. Mindestens zwei Menschen starben, viele weitere wurden verletzt, einer davon schwer. Fünf Mitarbeiter würden noch vermisst, hieß es. Für sie gebe es kaum noch Hoffnung , sagte Currenta-Geschäftsführer Frank Hyldmar: "Wir müssen leider davon ausgehen, dass wir die fünf Vermissten nicht lebend finden. Vier der Vermissten sind Currenta-Mitarbeiter. Ein fünfter Mitarbeiter ist von einem externen Unternehmen. Hier geht es jetzt nur von meiner Seite, hier mein Beileid auszudrücken. Noch nicht bestätigt, aber wir haben wie gesagt keine Hoffnung, dass wir die lebend finden werden, an die Angehörigen und Familien." Die Ursache für die Explosion ist noch unklar. Die Polizei will am Donnerstag mit Untersuchungen am Unglücksort beginnen. Dazu Hans Gennen, Mitglied der Geschäftsführung bei Currenta: "Wir wissen natürlich, was in den Tanks ist. Und natürlich ist ein Unterschied zu wissen, was in den Tanks ist und was die Unglücksursache dann gewesen ist. Wir sind dabei mit den Behörden diesen Tathergang oder diesen Zeitstrahl zu rekonstruieren. Deswegen möchte ich nicht spekulieren, was da für eine Ursache war. Wir wissen aber sehrwohl, was drin gewesen ist." Luftmessungen hätten auf keine Belastung hingewiesen, hieß es. Von der Einsatzstelle selbst gehe keine Gefahr mehr aus. Es gebe aber Rußniederschläge. Mit diesen solle der Hautkontakt vermieden werden. Zudem sollten die Anwohner vorsorglich ihre Schuhe am Eingang ihrer Häuser ausziehen, um keine Schmutzpartikel ins Haus zu tragen. Obst und Gemüse sollen vor dem Verzehr abgewaschen werden. Zudem wurden die Spielplätze in der Umgebung vorsorglich abgesperrt.