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Speichereigenschaften des Providers

Speichert mein Provider eigentlich, wann ich online bin und welche Seiten ich besuche?
Frage Nummer 97753

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Antworten (4)
Amos
Ja, für 6 Monate.
dogit
In Deutschland ist es generell nicht zulässig, personenbezogene Daten ohne Anlass (wie z.B. Verdacht auf eine Straftat) zu speichern. Die sogenannte Vorratsdatenspeicherung wurde am 2. März 2010 für verfassungswidrig erklärt. Sämtliche von Telekommunikationsanbietern gesammelten Daten mussten danach gelöscht werden.
Amos
Korrektur: In Deutschland ist die Vorratsdatenspeicherung für sieben Tage erlaubt. Die Anbieter von Internetdiensten dürfen die IP-Adressen ihrer Kunden für interne Zwecke bis zu sieben Tage lang speichern, da die Speicherung nicht zur Strafverfolgung diene. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) mit Urteil vom 03. Juli 2014 (III ZR 391/13) entschieden.
Paperkite
Aufgrund des Urteils zur Vorratsdatenspeicherung ist das Speichern von Kundendaten auf Vorrat unzulässig und bei Nichteinhaltung ein Kündigungsgrund seitens des Kunden. Trotzdem erfassen einige Anbieter immer noch Verbindungsdaten und IP-Adressen zwecks genauer Abrechnung. Am besten erkundigt man sich direkt bei seinem Provider, ob dies der Fall ist.