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Leserreaktion auf Pfeiffer-Interview: "Wenn Eunuchen über Sex reden"

Im stern.de-Interview hat der Kriminologe Christian Pfeiffer seine Forderungen nach dem Verbot von "Killerspielen." verteidigt. Pfeiffers Aussagen haben die stern.de-User zu vielen Kommentaren herausgefordert. Die meisten sehen den Professor kritisch.

Die Ansichten, die Professor Christian Pfeiffer im stern.de-Interview zum Thema "Killerspiele" (siehe Kasten "Mehr zum Thema") vertreten hat, sorgen bei den Lesern für intensive Diskussionen. In Kommentaren zu dem Artikel äußern die stern.de-Nutzer in der Mehrzahl Kritik an dem Kriminologen.

Einige Kritiker richten sich direkt an Pfeiffer als Person: So wird das angebliche Fehlen von verlässlichen und nachprüfbaren Untersuchungsergebnissen bemängelt: "Herr Pfeiffer, hiermit fordere ich Sie auf, der Öffentlichkeit endlich Ihre Untersuchungen zur Überprüfung durch andere Wissenschaftler vorzulegen. Bisher haben Sie sich ja standhaft geweigert sich einer Prüfung durch Ihre Kollegen zu stellen", schrieb User "schmutz". "marnumstar" kritisiert: " Er weicht bei jeder Nachfrage nach konkreten Belegen über den Zusammenhang zwischen Aggressionsstimulierung und Aggressionsauslebung aus."

Kritik wegen fehlender Fachkompetenz

Eine häufig geäußerte Kritik an Pfeiffer - aber auch an "Experten und Politikern" allgemein, sei ihre fehlende Fachkenntnis. Stellvertretend für viele andere sei "Puffski" zitiert: "Mich würde es mal brennend interessieren wie viele Stunden sich Herr Pfeiffer tatsächlich direkt mit den als Killerspiele titulierten Paradebeispielen wie Counter-Strike auseinander gesetzt hat." Leser "Malt" formuliert kürzer: "Ein Eunuch versucht, anderen Eunuchen zu erklären, was Sex ist."

Die meisten Kritiker gehen allerdings nur indirekt auf Professor Pfeiffer ein, sondern äußern sich allgemein zu einem Verbot bestimmter Computer- und Videospiele. Vor allem wurde die Wirksamkeit eines Verbots angezweifelt, weil es durch Internetdownloads von jedem unterlaufen werden könnte. Zu dieser Ansicht gab es allerdings auch eine Gegenstimme: "Die Hersteller [von Spielen] sind gewinnorientiert und werden folglich darauf achten, dass sie etwas produzieren, das sich auch verkaufen lässt. Denn von den illegalen Downloads haben sie ja nichts", meint "RomanTicker".

Wie wirken Spiele überhaupt? Laut den meisten Kommentaren zumindest nicht so, wie Pfeiffer es darstellt. Viele User berichten von ihrer eigenen Spielleidenschaft, die sie nicht zu Mördern hat werden lassen. Sie sind gegen einfache Erklärungsmodell. "'Killerspiele beeinflussen die Psyche'... selten so gelacht! NATÜRLICH beeinflussen sie die Psyche, so wie Biertrinken, Autofahren, Heiraten, Kinderkriegen, Stange Wasser in die Ecke stellen und Kommentare bei stern.de hinterlassen, nur nicht im Sinne des Herrn Pfeiffer!", schreibt "bR4iNST0RM".

Wo aufhören mit dem Verbieten?

Wenn man bei Computerspielen anfange, so eine weitere mehrfach vertretene Meinung, müsse man bei gewalttätigen Filmen, Schriften, Bildern und Lieder weiter machen. Einige Kommentatoren wehren sich außerdem gegen eine Stigmatisierung als "Killerspieler". "Ich schlage vor, mich schnellstmöglich festnehmen oder verbieten zu lassen, bevor ich euch alle ausnahmslos platt mache", schreibt "tanne_12" ironisch. Allerdings sehen einige Leser die Spieler auch kritisch. "endbenutzer" meint: "Immer das Gleiche Bla Bla.hier im Forum von denen, die offenbar mit Ihrer Freizeit nichts anderes anzufangen wissen, als stundenlang vor diesen dämlichen Ballerspielen zu sitzen. Was seid ihr eigentlich für bedauernswerte Menschen... Wer von euch "Gamern" könnte denn aufhören damit, ohne Entzugserscheinungen zu bekommen?.

Einige Leser möchten die "Killerspiel"-Diskussion eher in einem gesamgesellschaftlichen Zusammenhang betrachtet sehen. Der Zustand der Jugend sei alarmierend, aber nicht aufgrund ihres Spielekonsums. "Ihr Law-and-order-Kleingeister und Kontrollfreak-Angsthasen... Wie wäre es zur Abwechslung, den (deutschen) Jungendlichen und Heranwachsenden eine Zukunft zu bieten? Vielleicht hätte der eine oder andere dann ein viel geringeres Aggro-Potenzial", schreibt "atride". SystemERROR geht noch weiter: "Ihr wollt Killerspiele verbieten, tut es, dann aber auch Politik, Lehrer, Eltern, Arbeit, Filme und alles, was Auslöser für diese Suppe ist, die wir, die Jugend, niemals auslöffeln werden! Experten, pah, da kann ich nur lachen!"

Ralf Sander

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?