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Costa del Sol: Schüler verwüsten spanisches Hotel

Eine Klassenfahrt gerät außer Kontrolle: Rund 800 Schüler haben in einem Hotel im andalusischen Badeort Torremolinos mutwillig schwere Verwüstungen angerichtet. Der Schaden geht in die Tausende von Euro.

Torremolinos

Der bei Schülern zum Chillen beliebte Badeort Torremolinos liegt südlich von Malaga an der Costa del Sol.

Zertrümmerte Fliesen, aus dem Fenster geworfene Matratzen und in den Gängen viel Schaum von geleerten Feuerlöschern: Zum Ort der Verwüstung wurde ein Hotel in dem spanischen Ferienort Torremolinos. Unter anderem hätten die Schüler am frühen Morgen auch einen Fernseher in eine Badewanne geworfen, berichtet die Zeitung "El País".

 Der Eigentümer habe die Schäden erst nach der Abreise der Jugendlichen bemerkt und sofort Anzeige bei der Polizei erstattet. Diese habe Ermittlungen eingeleitet und schätze die Schäden auf "mehrere Tausend Euro", hieß es.

Generationen kommen nach Torremolinos zum Chillen

Der seit den 50er Jahren beliebte Küstenort wird heute von Bettenburgen dominiert und wurde durch den Bestseller-Roman "Die Kinder von Torremolinos" von James A. Michener aus dem Jahre 1971 berühmt: Sechs Freunde - Joe, Britta, Monica, Cato, Jigal und Gretchen - treffen sich in dem damals noch idyllischen Fischerort an der Mittelmeerküste, um ein freies und unbeschwertes Leben führen.

In der Osterzeit reisen jedes Jahr Tausende portugiesische Schüler auf Klassenfahrt in die Orte Torremolinos und Benalmádena an der Costa del Sol, um das Ende des Schulhalbjahres zu feiern.

Jack Morris und Lauren Bullen


tib/DPA

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