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Trevibrunnen in Rom: Glücksmünzen flogen ins Leere

Wie jeden Tag standen die Rom-Besucher am Trevibrunnen und warfen Münzen über ihre Schultern hinein. Bemerkenswert: Der Brunnen enthielt kein Wasser, die Münzen landeten auf dem Trockenen.

"Klingeling" statt "plitsch" - der weltberühmte Trevibrunnen in Rom ist am Donnerstag trockengelegt worden. Dennoch verzichteten viele Touristen nicht auf die Tradition, Geld in das Becken zu werfen. "Obwohl kein Wasser drin ist, bringt das sicher auch Glück", meinte ein Tourist aus Turin. Städtische Arbeiter haben für Reinigungs- und Renovierungsarbeiten das Wasser abgelassen.

Weit über 100.000 Euro jährlich

Einer Tradition folgend werfen Rombesucher eine Münze über die Schulter in den Brunnen, um sich die Rückkehr in die Ewige Stadt zu sichern. Einmal wöchentlich machen Reinigungsarbeiter "Kassensturz" und bergen die Münzen. Dem Vernehmen nach kommen jährlich weit über 100.000 Euro zusammen. Weltberühmt wurde das 1762 erbaute Kunstwerk durch den Fellini-Film "La Dolce Vita", in dem Anita Ekberg Marcello Mastroiani ins Nass lockte.

DPA / DPA
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