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Pöbeleien im Netz: Pegida verspottet Tillich für Stilllegen seiner Facebook-Seite

Beschimpft, bedroht, beleidigt: Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich will seine Facebook-Seite vorübergehend ruhen lassen und wird dafür von Pegida-Chef Lutz Bachmann verhöhnt.

Von Anna-Beeke Gretemeier

Erst wurde Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich auf Facebook bepöbelt und persönlich angegriffen. Nun legt Pegida nach.

Erst wurde Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich auf Facebook bepöbelt und persönlich angegriffen. Nun legt Pegida nach.

Wegen Pöbeleien und Beleidigungen in den Kommentarspalten hat Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich seine Facebook-Seite vorrübergehend stillgelegt. Schon seit dem 31. Januar diesen Jahres hatte der CDU-Politiker nichts mehr auf seiner Seite mit zuletzt 4283-Gefällt-mir-Angaben gepostet.

Sein Regierungssprecher Christian Hoose sprach auf Nachfrage von persönlichen Angriffen auf den Regierungschef. Bislang steht noch nicht fest, wann die Seite wieder aktualisiert wird.

Lutz Bachmann verpottet Ministerpräsident

Pegida-Chef Lutz Bachmann nutzte den Vorfall, um erneut Kritik an der Landesregierung zu üben. Auf der offiziellen Facebook-Seite von Pegida beschrieb er Tillichs Reaktion als "lächerlich" und "feige". "Sie entziehen sich damit abermals Ihrer Verantwortung als Landesvater und der Diskussion mit den Bürgern Ihres Landes", so Bachmann weiter über Sachsens Mininisterpräsident.

Guten Morgen Herr Tillich, wie ich gerade höre, haben Sie Probleme mit Beleidigungen, Beschimpfungen und Drohungen auf...

Posted by PEGIDA on Mittwoch, 8. April 2015

Bedrohung auf Politiker nimmt zu

Politiker werden zunehmend zur verbalen Zielscheibe - vor allem in den sozialen Netzwerken sind sie Anfeindungen ausgesetzt.

Auch der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) stellte zuletzt mehr Beschimpfungen und Drohungen auf seiner Facebook-Seite fest. "Meist wenn es um Themen wie Integration, Pegida oder Fachkräftemangel geht", so Dulig zu "Mopo24". Oft seien dies Beschimpfungen und persönliche Beleidigungen, auch gegenüber seiner Familie. Stilllegen will er seinen Account deshalb aber nicht. Notfalls werde eben gelöscht beziehungsweise gesperrt. "Ich finde es bedenklich und schade, dass die sozialen Medien inzwischen von einigen Nutzern missbraucht werden", so Dulig.

Sehr aktiv bei Facebook ist auch Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU). Er hat gleich zwei Seiten. Eine als Minister und eine als Oberbürgermeister-Kandidat. Einen Anstieg negativer Äußerungen wie bei Tillich oder Dulig gebe es nicht.

Dagegen hat Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) seit Beginn der Legida-Demonstrationen sogar mehrfach Morddrohungen erhalten.

Damit ist er leider nicht alleine. In den vergangenen Wochen gab es immer wieder Meldungen, wonach Politiker wegen ihres Einsatzes für Flüchtlinge agressiv angegangen wurden. Viele stehen inzwischen unter Polizeischutz.

Woher kommt die agressive Stimmung?

Seit die Debatte über Asyl und Flüchtlinge hochkocht, scheint sich die Situation deutlich verschärft zu haben. Einige Parlamentarier machen die Pegida-Bewegung für die Stimmungsmache verantwortlich. Flüchtlingsheime werden angezündet, Politiker bis zur Amtsniederlegung getrieben - wie im Fall von Markus Nierth aus Tröglitz.

Eine Studie der Uni Leipzig hat gerade Erschreckendes ermittelt: Ausländerfeindliche Einstellungen wachsen in ganz Deutschland. Am meisten in Sachsen-Anhalt, aber auch in Bayern. Ein Fazit der Forscher: Die Probleme mit Rechtsextremismus und ausländerfeindlichen Einstellungen sind in Ostdeutschland weiter verbreitet als in anderen Teilen. Erklärt wird das meist damit, dass in Ostdeutschland viel weniger Ausländer leben. Die Akzeptanz steigt meist mit einer höheren Ausländerquote in der Bevölkerung. Eine Ausnahme ist Bayern, wo viele Ausländer leben und es trotzdem viel Ablehnung gibt.

In der Studie wurden seit 2002 Einstellungen wie Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Verharmlosung des Nationalsozialismus, Befürwortung einer Diktatur und Sozialdarwinismus untersucht. Die Unterschiede in den einzelnen Bundesländern sind zum Teil recht groß. Ein klares Ost-West-Schema gibt es aber nur bei der Ausländerfeindlichkeit.

18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus