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Immunsystem Ausgewogene Ernährung statt Vitamin-Präparaten: So schädlich können Ergänzungsmittel sein

Gerade zur kühlen Jahreszeit greifen viele Deutsche zu Vitamintabletten und anderen Nahrungsergänzungsmitteln.
Damit wollen sie sich präventiv vor Erkältungen und anderen Krankheiten schützen.
Ein gesunder Vitaminhaushalt stärkt bekanntlich das Immunsystem.
Der Griff zu Pillen und Pulvern erscheint vielen als einfache Maßnahme zum Schutz vor Krankheiten.
Allerdings warnen viele Ärzte und Experten vor künstlichen Ergänzungsmitteln.
Ein Marktcheck ergab, dass fast die Hälfte der untersuchten Produkte die vom Bundesinstitut für Risikobewertung vorgeschlagenen Höchstmengen an Mineralstoffen und Vitaminen überschreiten.
Gerade für Kinder können diese hohen Dosierungen schädlich sein.
Während eine Überdosis an Vitamin C vom Körper wieder ausgeschwemmt wird, werden Vitamin D und E im Körper gespeichert und können bei einer Überdosierung zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und Übelkeit führen.
Sicherer ist es also, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.
Ausreichend Eiweiß kann der Körper aus Hülsenfrüchten, Ei, Fisch und Fleisch gewinnen.
Ein Glas Orangensaft oder eine halbe rote Paprika decken bereits den Tagesbedarf an Vitamin C ab.
Wer nicht regelmäßig Zeit hat, die wenigen Sonnenstunden im Winter zu nutzen, kann seinen Vitamin D Haushalt auch über Steinpilze und Fisch kräftigen.
Rindfleisch, Haferflocken und Käse enthalten Zink – ein weiterer wichtiger Bestandteil gesunder Ernährung.
Wer genügend ungesättigte Fettsäuren zu sich nimmt, ermöglicht seinem Körper, entzündungshemmende Substanzen zu bilden. 
Unterm Strich profitieren nur Hersteller und Verkäufer von Nahrungsergänzungsmitteln.
Eine ausgewogene Ernährung, genügend Schlaf und etwas Bewegung sind für den Körper jedenfalls gesünder als der Griff zur Pille.
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Viele Menschen nehmen Vitaminpillen ein. Doch Ärzte warnen vor der Einnahme solcher Ergänzungsmittel: Die Einnahme kann gesundheitliche Folgen haben. So kommen Sie auch durch die richtige Ernährung auf Ihren Vitaminbedarf.

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