So genannte Multiples erleben ein Comeback: Bei Auktionen bringen die so genannten Multiples teilweise ein Vielfaches ihres ursprünglichen Preises ein. Der Ursprung der Multiples geht auf die 60er Jahre zurück. Bekannte Künstler wie Victor Vasarely sahen darin eine Chance die Gesellschaft mit Kunst zu durchdringen.
In der Vergangenheit hohe Rendite
Niedrige Preise und hohe Stückzahlen lautete das Motto. Auch Künstler wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein oder auch Josef Beuys griffen den Gedanken der seriellen Fertigung von Kunst auf. So wurde die Edition "Intuition" von Josef Beuys - eine Holzkiste mit einer Bleistiftzeichnung, in 12.000 Exemplaren gefertigt und verkauft. 1968 kostet die Edition den Angaben zufolge gerade einmal acht Mark, heute sei sie nicht unter 1.000 Euro zu haben.
Wieder auf Kunstmessen zu finden
Nachdem es vorübergehend ruhig um die Multiples geworden ist, beschäftigt sich mittlerweile eine neue Künstlergeneration wieder mit den Möglichkeiten der massenhaften Verbreitung. Kunstmessen wie die KunstKöln Messe, die art frankfurt oder die Messe Art Forum Berlin bieten ein breites Angebot an Multiples und Editionen, die selbst von bekannteren Künstlern zum kleinen Preis zu haben seien.