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AUTOS: Porsche überrascht mit Gewinnsprung um 40 Prozent

Der Sportwagenbauer Porsche hat seinen Gewinn 2001/02 erneut auf ein Rekordniveau gesteigert und für das laufende Geschäftsjahr weitere Bestmarken in Aussicht gestellt.

Der Gewinn vor Steuern stieg trotz der Entwicklungskosten für den neuen Gelände-Sportwagen »Cayenne« 2001/02 (zum 31. Juli) um 40 Prozent auf 828,9 Millionen Euro. Der bessere Produktmix zu Gunsten des weitaus teureren Spitzenmodells 911 ließ das Ergebnis deutlich stärker steigen als den Umsatz. Der Konzernumsatz legte trotz sinkender Absatzzahlen um 9,4 Prozent auf 4,86 Milliarden Euro zu. 2002/03 soll der Cayenne für einen weiteren Umsatz- und Gewinnsprung sorgen. »Für das laufende Geschäftsjahr ist Porsche ausgesprochen zuversichtlich«, teilte das Unternehmen mit.

Prima, profitabel, Porsche

Mit einer Umsatzrendite von mehr als 17 Prozent vor Steuern baute Porsche seinen Vorsprung als profitabelster Autohersteller der Welt weiter aus. Positiv bemerkbar gemacht hat sich zudem, dass der Sportwagenbauer sich mit Optionsgeschäften langfristig gegen Kursschwankungen des Dollar abgesichert hatte, erläuterte ein Sprecher. Die USA sind mit Abstand der größte Absatzmarkt für Porsche. Nach Steuern profitierte das Unternehmen überdies von den Effekten der Unternehmenssteuerreform. Der Jahresüberschuss schnellte um 71 Prozent auf 462 Millionen Euro nach oben.

911er reißt es raus

Im abgelaufenen Jahr waren die Verkaufszahlen von Porsche im Vergleich zum Rekordjahr 2000/01 um 0,6 Prozent auf 54.234 Stück zurückgegangen. Während der Absatz des 911er um 21 Prozent auf 32.337 Einheiten schnellte, ging die Nachfrage nach dem weniger margenträchtigen Boxster vor der Überarbeitung des Modells um 21 Prozent zurück. Die Nachfrage nach den Baureihen 911 und Boxster sei anhaltend positiv, untermauerte Porsche den Optimismus für 2002/03.

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