Bilanz Bahn macht 493 Millionen Euro Verlust


Die Deutsche Bahn AG hat im vergangenen Jahr auf Grund der Konjunkturflaute ihren Betriebsverlust mehr als verdoppelt, schnitt aber besser ab als zunächst geplant.

Man habe durch eine Reihe von Sanierungsmaßnahmen den ursprünglich erwarteten Verlust von 550 Millionen Euro aber vermeiden können, teilte die Bahn AG am Mittwoch nach einer Aufsichtsratssitzung mit. Im Vorjahr hatte der Verlust noch gut 200 Millionen Euro betragen. Im Jahr 2004 will die Bahn nach bisherigen Planungen einen Betriebsgewinn von 400 Millionen Euro ausweisen.

Umsatz stieg leicht an

Der Umsatz ist den Angaben zufolge 2002 leicht auf 15,8 Milliarden Euro gestiegen, nach 15,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Nicht berücksichtigt ist dabei der Kauf des Logistikunternehmens Stinnes im vergangenen Jahr.

Immobilientochter wird verkauft

Die Bahn bestätigte zudem, dass die Immobilientochter Aurelis zu 51 Prozent an ein Bankenkonsortium unter Führung der Westdeutschen Landesbank verkauft werde. Dem habe der Aufsichtrat zugestimmt. Zahlen nannten die Bahn nicht. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters erhält die Bahn dafür 2,26 Milliarden Euro, muss im Gegenzug aber unter anderem Aurelis ein zinsloses Darlehen in Höhe von 500 Millionen Euro gewähren.


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