Konsumgüter LVMH verdient mehr als erwartet


Der weltgrößte Luxusgüter-Hersteller LVMH hat den operativen Gewinn im ersten Halbjahr stärker als erwartet um 14 Prozent gesteigert und erwartet auch für das Restjahr eine signifikante Zunahme.

Luxus verkauft sich gut: Mit zweistelligen Wachstumsraten hat der weltweit größte Anbieter von Luxuswaren Moet Hennessy - Louis Vuitton SA (LVMH) im ersten Halbjahr 2004 die Erwartungen des Marktes übertroffen. Der Überschuss sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 49 Prozent auf 396 Millionen Euro gestiegen, teilte LVMH am Mittwoch in Paris mit. Der operative Ertrag kletterte um 14 Prozent - auf vergleichbarer Basis sogar um 30 Prozent - auf 996 Millionen Euro.

Champagner und Mode wieder gefragt

Der Umsatz mit Champagner und Alkoholika (Veuve Cliquot, Krug, Hennessy), Körperpflegemitteln und Mode (Christian Dior, Kenzo, Guerlain, Givenchy), Lederwaren (Louis Vuitton) und Luxusuhren (TAG Heuer, Zenith, Chaumet) nahm um acht Prozent auf 5,68 Milliarden Euro zu. Bei gleichen Wechselkursen hätte der Anstieg 14 Prozent betragen, hieß es. "Bemerkenswert ist diese Leistung angesichts der besonders negativen Auswirkung der Wechselkurse und der Tatsache, dass die Ergebnisse der Gruppe ein Jahr zuvor bereits trotz externer Faktoren wie dem Irakkrieg und SARS höher waren als im Vorjahr."

Für das Gesamtjahr erwartet LVMH ungeachtet des schwachen Dollars eine "bedeutende Steigerung" des operativen Ertrages. Im Dezember soll eine Zwischendividende von 0,25 Euro ausgeschüttet werden. Das wären 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. LVMH hat rund 56 000 Beschäftigte, fast zwei Drittel davon außerhalb von Frankreich. (dpa)


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