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Erben und Enterben: Die zwölf wichtigsten Tipps für das Testament

"Schnucki soll alles erben!" Doch wer ist Schnucki? Die meisten Testamente führen wegen simpler Formfehler zum Erbstreit.  Mit diesen zwölf grundlegenden Tipps  können Sie den Familienfrieden wahren. 

Wer erbt, wenn es kein Testament gibt?

Die "gesetzliche Erbfolge" tritt immer dann ein, wenn der Verstorbene keine Regelung getroffen hat.
Sie orientiert sich an den Versorgungsansprüchen: Zuerst erben Ehe- oder eingetragene Lebenspartner und Kinder, erst danach die Enkel. Diese bezeichnet man als die Erben erster Ordnung (siehe Grafik Seite 76). Beispiel: Ein Ehepaar mit zwei Kindern hat ein gemeinsames Vermögen von 80.000 Euro. Der Mann stirbt. Sein Anteil Vermögen beträgt 40 000 Euro. Davon erbt seine Frau die Hälfte, also 20.000 Euro. Die Kinder teilen sich die andere Hälfte und erhalten je 10.000 Euro. Sollte auch ein Kind bereits verstorben sein, so erben dessen Nachkommen, also die Enkel. Bei zwei Enkelkindern würde jedes 5000 Euro erhalten.

stern-online
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  • Sven Rohde