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URLAUB: Teure Auslandsgespräche mit Prepaid-Karten

Handy-Telefonate im Ausland können für deutsche Prepaid-Kunden besonders stark ins Geld gehen.

Zwar werden bei dieser Variante die Gebühren zeitgenau berechnet. Dafür fallen für ankommende Gespräche in der Fremde bis zu 1,99 Mark pro Minute an, wie die Fachzeitschrift für Telekommunikation »connect« warnt.

Abgehende Handy-Telefonate können sogar noch teurer werden. So kostet beispielsweise ein Ein-Minuten-Gespräch von Spanien nach Deutschland 1,72 Mark. Noch kostspieliger ist das Telefonieren aus dem Türkei-Urlaub in die Heimat. Dabei laufen bis zu 4,49 Mark pro Minute auf dem Gebührenzähler auf. Hinzu kommt, dass Prepaid-Kunden meist keine günstigeren SMS-Nachrichten, also Kurzmitteilungen via Handy, aus dem Ausland versenden können.

Bereist der Urlauber häufig dasselbe Land, empfiehlt sich der Kauf einer ausländischen Prepaid-Karte, wie die Fachleute betonen. In diesem Fall zahlt man keinen Pfennig für ankommende Gespräche, die der Handy-Nutzer im Ausland normalerweise übernehmen muss.

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