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Columbia Island und Pea Island: Insel-Verkauf vor New York – "Ich habe nur eine Nacht dort verbracht"

13 Millionen Dollar kosten zwei Inseln unmittelbar vor New York. Der Besitzer hat Unsummen in die Renovierung gesteckt – aber in mehr als zehn Jahren hat er nur einmal dort übernachtet

Einen Sandstrand gibt es nicht.

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Eine eigene Insel, davon träumen viele. Albert Sutton hat gleich zwei – Columbia Island und Pea Island – nun er hat genug davon. Beide Inseln stehen zum Verkauf. Sie liegen nicht in der Südsee, sondern direkt vor New York. Die Bootsfahrt nach New York dauert eine Stunde.

Und das ist wohl das Problem mit den Inseln. Albert Sutton hatte sich wahrscheinlich eine verkehrsgünstige Anbindung erhofft, als er die Inseln kaufte – aber eine Stunde mit dem Boot ist eben doch weiter entfernt als gedacht. Vor allem gingen die beiden Inseln mächtig ins Geld. Der Kauf war relativ günstig. Columbia Island kostete eine Million und die größere Pea Insel nur 450.000 Dollar. Und nun verlangt der Pathologe 13 Millionen für beide.

Das Gebäude wurde sturmsicher ausgebaut.

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Nichts als Sorgen

Er habe sich das Leben als "Insel-Lord" unbeschwert vorgestellt, sagte er der "New York Times". "Ich dachte, ich müsste mir hier draußen keine großen Gedanken machen." Doch tatsächlich hatte er nur Sorgen. Acht Millionen Dollar musste er für die Inseln ausgeben. Für Solar- und Entsalzungsanlagen, für sturm- und flutsichere Türen aus Norwegen. Für ein ehemaliges Schiff der Marine – für die Material- und Handwerkertransporte auf die Inseln. Und nicht alles ging glatt. Die Stromversorgung brach zusammen. Pflanzen, die er auf die Inseln brachte, vertrugen die salzige Umgebung nicht. "Wissen Sie, ich habe in meinen 70ern angefangen. Jetzt bin ich 85. Ich bin nicht mehr so abenteuerlustig", sagte Dr. Sutton. "Es geht nicht mehr um mich oder meine Wünsche oder Träume. Ich kann auf einem Stuhl träumen."

Traum vom Inselleben

Mit den Inseln hat sich Albert Sutton offenkundig übernommen. Nach einigen glücklichen Immobiliengeschäften traute er sich zu, die Inseln aufzumöbeln. Aber ein paar Eigentumswohnungen zu renovieren, ist wohl doch etwas anderes, als eine verlassene Insel mit einer alten Funkstation in ein Refugium zu verwandeln. Sutton genügte es nicht, das Gebäude ein wenig in Schuss zu bringen. Es sollte perfekt sein. Er renovierte das einzige Gebäude aufwendig. Er riss den Boden heraus und ersetze ihn durch eine wasserdichte Betonplatte. Im Keller installierte er drei Pumpen, die eine Sturmflut bewältigen können. Sie können 220.000 Liter in der Stunde wegschaffen. Ein jahrelanges Projekt.

"Man kommt auf die Insel, und es ist einfach wunderschön – der Himmel, die Flut, die Vögel, alles", sagte Sutton zu "Bloomberg". "Und das hat mich und meine Gedanken damals geblendet. Ich bin einfach hingegangen: "Wow, was für eine Zen-Erfahrung das sein könnte. Wann immer ich es wollte, eine Angelrute ins Wasser halten, in den Himmel schauen, die Vögel ansehen. Wäre das nicht wunderschön?"

Dann stellte Albert Sutton aber fest, dass er gar nicht der Inseltyp ist. Er hat die Inseln nie bewohnt. Er sagt: "Ich habe nur eine Nacht dort verbracht."

Quellen: William Pitt Sotheby's Realty, NYT

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kra
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(