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Steigende Miete: Was Sie bei einer Mieterhöhung machen sollten

Plötzlich will Ihr Vermieter mehr Geld von Ihnen. Unser Tipp: Zweifeln Sie die Rechtmäßigkeit der Mieterhöhung erst einmal an. Wir sagen Ihnen, wann eine Mieterhöhung berechtigt ist.

Nichts für Spontane: Bausparverträge eignen sich vor allem dann, wenn Kauf oder Bauvorhaben in ferner Zukunft liegen

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Irgendwann trifft es fast jeden Mieter: Der Vermieter erklärt, dass es ihm zwar furchtbar leid täte, aber es sei nun doch unumgänglich. Zum nächsten Ersten müsse er die Miete erhöhen. Dann plötzlich ist die Wohnung gar nicht mehr so günstig und der Familienetat gerät möglicherweise in Schieflage.

Der Deutsche Mieterbund (DMB) hat eine Checkliste erstellt, anhand derer Mieter leicht die Rechtmäßigkeit einer drohenden Mieterhöhung überprüfen und sich gegebenenfalls zur Wehr setzen können.

Flattert eine Mieterhöhung ins Haus, gilt zunächst einmal die Frage zu klären: Wer schickt eigentlich das Erhöhungsschreiben? Denn nur der Vermieter selbst darf die Miete anheben.

Kommt die Erhöhung beispielsweise nach dem Tod des Vermieters durch dessen Erben, müssen diese einen Erbschein vorweisen können. Auch wenn das Haus oder die Wohnung den Eigentümer wechselt, kann der neue Besitzer nur eine Erhöhung verlangen, wenn er auch im Grundbuch eingetragen ist.

Nur Schriftform gültig

Wichtig zu wissen: Mündliche oder telefonische Mieterhöhungen reichen nicht aus. Die schriftliche Mieterhöhung muss von allen Vermietern stammen. Das heißt, hat den Mietvertrag auch die Frau des Vermieters unterschrieben, muss sie jetzt auch das Mieterhöhungsschreiben unterzeichnen.

Außerdem kann der Vermieter Anwälte, Hausverwaltung oder Eigentümervereine bevollmächtigen, für ihn die Mieterhöhungserklärung abzugeben. Dann muss der Mieterhöhung aber die Original-Vollmachtsurkunde beiliegen. Fehlt sie, kann die Mieterhöhung zurückgewiesen werden. Der Mieter hat für diese Zurückweisung höchstens 14 Tage Zeit.

Adressaten checken - Mietspiegel anschauen

Desweiteren sollten Sie prüfen, ob das Schreiben richtig adressiert ist. Denn die Mieterhöhung ist nicht wirksam, wenn sie zum Beispiel bei Ehepaaren nur an einen Partner geschickt oder bei einer Wohngemeinschaft nur ein Mieter informiert wurde.

Eine Erhöhung ist auch unwirksam, wenn die sogenannte Jahressperrfrist nicht eingehalten wurde. Denn zwischen dem Einzug in die Wohnung beziehungsweise der letzten Mieterhöhung müssen mindestens zwölf Monate liegen.

Dabei kann der Vermieter nicht einfach mit Begründungen wie "alles wird teurer" oder "die hohen Handwerkerrechnungen" daherkommen, so der Deutsche Mieterbund. Vielmehr muss er nachweisen, dass die von ihm verlangte Miete ortsüblich ist. Er kann sich dabei auf eine Mietdatenbank berufen oder auf ein Sachverständigen-Gutachten, auf drei Vergleichswohnungen oder Mietspiegel, die von den Gemeinden oder gemeinsam von Mietervereinen und Eigentümervereinen anerkannt worden sind. Begründet er die Erhöhung anderweitig, muss er gleichwohl die Zahlen des qualifizierten Mietspiegels zum Vergleich mit angeben. Denn auch Preisübersichten von Banken oder Maklern beispielsweise sind nicht anerkannt. Eine Mieterhöhung, die sich auf solche Angaben stützt, ist immer unwirksam.

Aufgepasst bei Vergleichswohnungen

Weist der Vermieter auf angebliche Vergleichswohnungen hin, heißt es für den Mieter: Aufgepasst! Denn in der Praxis sind Vergleichswohnungen oft überhaupt nicht vergleichbar. Erfahrungsgemäß sind sie eher überteuert. Um das konkret nachprüfen zu können, müssen Adresse, Geschoss und Quadratmeterpreis der Vergleichswohnungen angegeben sein. Und auch hier gilt: Sofern ein qualifizierter Mietspiegel vor Ort vorhanden ist, muss der Vemieter diesen immer mit angeben.

Gerne geschummelt wird auch bei der Wohnungsgröße. Deshalb sollten Mieter immer genau checken, ob der Vermieter bei der Mieterhöhung nicht ein paar Quadratmeter dazugerechnet hat. Grundsätzlich kommt es auf die vertraglich vereinbarte Fläche an. Aber: Wenn diese Fläche mehr als zehn Prozent von der tatsächlichen Fläche abweicht, dann gilt letztere.

Genug Zeit zum Nachdenken

Ohne Zustimmung des Mieters wird die Anpassung an die ortsübliche Miete nicht wirksam. Am besten, der Mieter stimmt schriftlich zu. Nach Auffassung vieler Gerichte reicht es aber auch schon als Zustimmung, dass er die neue Miete zahlt.

Der Mieter kann der Mieterhöhung aber auch nur zum Teil zustimmen - etwa, wenn er bestimmte Posten für ungerechtfertigt hält. In dem Umfang, in dem die Erhöhung allerdings berechtigt ist, ist der Mieter verpflichtet zuzustimmen.

Aber keine Panik: Als Mieter haben Sie ausreichend Zeit zu prüfen, ob sie nun der Mieterhöhung zustimmen oder nicht. Die Überlegungsfrist gilt ab dem Tag, an dem Sie die Mieterhöhung erhalten, bis Ende des zweiten darauffolgenden Kalendermonats. Liegt das Schreiben also am 15. Mai im Briefkasten, haben Sie noch bis Ende Juli Zeit nachzudenken. Haben Sie bis dahin die Erhöhung nicht abgenickt, darf der Vermieter binnen drei Kalendermonaten die Zahlung einklagen.

Themen in diesem Artikel
Dachüberstand beim Gerätehaus und Mindestabstand Grenze zum Nachbarn
Ich wohne in Baden-Württemberg und plane auf meinem Grundstück einen alten Schuppen durch ein neues Gerätehaus (kein Aufenthaltsraum, keine Feuerstätte im Gebäude!) mit den Grundmaßen 3,50 m x 2,50 m und Firsthöhe von 2,21 m zu ersetzen. Da die neue Anlage etwa 60 cm in einer Geländestufe aufgestellt wird, ist die Wand gegenüber dem Nachbarn tatsächlich nur ca. 1,6 m gegenüber der OK des Gartens hoch. Es soll eine verfahrensfreie Umsetzung in einer Grenzbebauung durchgeführt werden. Auf dem Nachbargrundstück ist eine ca. 3m hohe Thuja Hecke, die geringfügig über die Grenze herüber ragt. Nun hat das geplante Gerätehaus einen umlaufenden Dachüberstand von ca. 20 cm, sodaß die Außenmasse des Fundaments etwa 20 cm von der Grundstücksgrenze entfernt ist. Damit ist sichergestellt, dass der Dachüberstand nicht mit dem Nachbargruzdstück überlappt. Wie sieht es nun entsprechend der LBO Baden-Würtenberg mit der Regelung zum Mindestabstand gegenüber der Grenze des Nachbarn aus? Ich sehe 3 Möglichkeiten: a) es gilt als Grenzbebauung. Die überhängende Thuja-Hecke stört mich nicht. b) es müssen 50 cm Mindestabstand eingehalten werden. c) der Überstand am Gerätehaus an der Grenze zum Nachbarn muss entfernt werden, damit der Aufbau als Grenzbebauung anerkannt wird. PS: Zusammen mit der Länge der Garage des Nachbarn wird eine Grenzbebauung von 9m nicht überschritten. Mit der Bitte um eine Rückmeldung, sodaß ich meinen Plan vernünftig abschließen kann. mfg
Buchtitel gesucht. Die Rückkehr ...
Der Titel des zweiten Bandes lautet "Die Rückkehr des <xyz>" Autor ist ein irischer Schriftsteller. Es geht um einen Mönch mit einem Sprachfehler. Als das Kloster von Dämonen angegriffen wird, kann er die Abwehr-Gebete, wegen seines Sprachfehlers, nicht so deutlich sprechen, wie seine Mönchsbrüder und der Geist einer Hexe geht deshalb auf ihn über. Seine Mönchsbrüder wollen ihn, um zumindest seine Seele zu retten, nun auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Mit dem Geist der Hexe und etwas Flug-Salbe gelingt ihm aber die Flucht, auf einem Besen durch die Luft reitend. Zufällig belauscht er das Gespräch einer Frau, in die er sich verliebt hat und von der er sich ebenfalls geliebt fühlt. Dabei findet er heraus, dass sie ihn nicht als Mann liebt, sondern dass sie ihn für einen solchen Trottel hält, dass er ohne ihre mütterliche Fürsorge nicht lebenstüchtig sei und dass sie sich deshalb verantwortlich fühlt ihn mit ihrer Mutterliebe zu umsorgen. Tief verletzt hängt er seine Versuche, ein guter Mensch zu sein an den Nagel, will nun böse werden und schließt zu diesem Zweck einen Packt mit dem Teufel. Um den Packt zu besiegeln muss er ein mit Blut unterschriebenes Pergament mit dem Vertragstext verschlucken. Bei der anschließenden Überfahrt nach Frankreich wird er jedoch seekrank und kotzt sich seine Seele aus dem Leib. Dabei geht auch das Pergament mit dem Teufelspackt mit über Bord. Dadurch ist er an den Packt mit dem Teufel nicht mehr gebunden, plant aber weiterhin, mit Hilfe des Teufels ein böser Mensch zu werden. Dabei stellt er sich aber jedesmal so dusselig an, dass immer etwas Gutes dabei heraus kommt. Trotz der tiefen Verletzung durch die Frau, die er liebt, kann er sie doch nicht vergessen und schmachtet ihr auch weiterhin nach. Bei einem Hexenmeister lernt er einen Liebestrank zu brauen. Was er dann auch tut. Der Trank muss sehr lange ziehen. Während also der Trank auch während einer Abwesenheit weiter zieht, dringt eine Kuh in die Höhle ein, in der der Trank gebraut wird und säuft den Trank aus. Als der Mönch in die Höhle zurück kehrt, verliebt sich die Kuh augenblicklich in ihn und weicht ihm von da an nicht mehr von der Seite. Wie heißt der Mönch, der Held dieser Geschichte, und auch titel-gebend ist. Und wer ist der irische Autor?
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