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3. PREIS: GenPharmTox BioTech: Säugerzellen im Dienst menschlicher Gesundheit

Die GenPharmTox BioTech AG hat ein Testsystem für zelluläre Stoffwechsel- und Toxizitätsprüfungen entwickelt: Eine molekularbiologisch-toxikologische Prüfeinrichtung namens V79-Zellbatterie TM soll der Medizin jetzt unter die Arme greifen.

»Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker« - ein wohlbekannter Rat am Ende jedes Medikamenten-Werbespots. Die Heilung des Menschen steht an oberster Stelle. Die Wirkstoffe des Medikaments müssen verträglich sein. Bis sich das bei der Entwicklung eines Pharmaprodukts herausstellt, sind oft schon viel Zeit und Geld investiert worden. Ein weiteres Szenario: Das Medikament ist schon auf dem Markt, muss aber zurückgerufen werden, da es gesundheitliche Risiken hervorruft. Immense Kosten und Imageverlust sind die Folgen. Viele Pharmaunternehmen können davon ein Lied singen. Eine molekularbiologisch-toxikologische Prüfeinrichtung namens V79-Zellbatterie TM soll der Medizin jetzt unter die Arme greifen. Die GenPharmTox BioTech AG hat ein Testsystem für zelluläre Stoffwechsel- und Toxizitätsprüfungen entwickelt: Eingesetzt wird das System in Forschungs- und Entwicklungs-Abteilungen der Pharmaindustrie, der chemischen Industrie und für Start-up-Unternehmen der Pharmaforschung. Wie funktioniert das Verfahren? Ganz einfach: Die Zellbatterie besteht aus gentechnologisch modifizierten Säugerzellen. Das Besondere ist, dass die Säugerzellen Stoffwechsel-Kompetenzen des Menschen enthalten. Somit kann das Verhalten von Arzneistoffen und deren Stoffwechselprodukte im Menschen schneller vorausgesagt werden - und zwar zwei bis drei Jahre, bevor das Arzneimittel am Menschen getestet wird. Das Entwicklungsrisiko von Medikamenten wird somit erheblich verringert. Die klinischen Tests am Menschen werden sicherer und gezielter. Und Organisationen wie zum Beispiel Greenpeace werden sich freuen. Denn auch Tiere müssen für Versuche zukünftig nicht mehr ihren Kopf hinhalten. 15 Jahre Entwicklungsphase liegt hinter der proprietären V79-Technologie. Das Ziel: Neben Forschungs- und Entwicklungsarbeit will das Unternehmen durch Kooperationen mit führenden Forschern und Unternehmen weitere innovative Prüftechnologien ins Leben rufen. Die Gründer Prof. Dr. Döhmer, Dr. Thomas Hintze, Dr. Niels Krebsfänger und Dr. Wolfgang Schober waren bereits in der Arbeitsgruppe »Molekulare Toxikologie« an der Technischen Universität München ein eingefleischtes Team. Kunden der GenPharmTox BioTech AG sind Unternehmen der Pharma- und chemischen Industrie sowie Umwelt-Behörden. Neun Mitarbeiter gehören bislang zur Crew - bis 2003 sollen es 25 sein. Das Umsatzziel bis 2005 liegt bei mindestens 15 Millionen Mark. Der Börsengang ist für 2003/2004 in Sicht.

Kontakt: Prof. Dr. Johannes Döhmer

GenPharmTox BioTech AG

Fraunhoferstraße 9

82152 Martinsried/Planegg

Telefon: (089) 895 55 9 0

Telefax: (089) 895 55 9 18

E-Mail: ceo@genpharmtox.de

Internet: www.genpharmtox.de