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Statistisches Bundesamt Armutsgefahr von Geringqualifizierten steigt

Wenn das Geld am Monatsende zu knapp ist, besuchen viele Menschen Organisationen wie die Tafel um etwas zu essen.
Wenn das Geld am Monatsende zu knapp ist, besuchen viele Menschen Organisationen wie die Tafel um etwas zu essen
© Uli Deck/DPA
Vor allem Menschen mit niedrigem Bildungsniveau laufen immer stärker Gefahr, in die Armut abzurutschen. Seit 2005 ist die Armutsgefahr in dieser Gruppe von 23,1 Prozent auf 30,8 Prozent gestiegen.

Je schlechter die Bildung, desto größer die Gefahr für Armut: 2014 waren 30,8 Prozent der gering qualifizierten Einwohner Deutschlands armutsgefährdet. Im Bundesschnitt lag die sogenannte Armutsgefährdungsquote nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag bei 15,4 Prozent.

Während die Armutsgefährdungsquote insgesamt in den letzten zehn Jahren relativ stabil ist, verschlechtert sich die Lage der Menschen mit geringer Bildung. 2005 waren erst 23,1 Prozent der schlechter qualifizierten Menschen über 25 Jahren armutsgefährdet gewesen.

Als armutsgefährdet gelten Menschen, die mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens auskommen müssen. Gering qualifiziert sind laut EU-Definition Menschen, die maximal einen Realschulabschluss, aber keine Berufsausbildung haben.

amt DPA

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