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Bestechungsskandal: Bewährungsstrafen für Ex-Siemens-Manager

Die milliardenschwere Schmiergeldaffäre im Hause Siemens hat zwei neue Schuldsprüche nach sich gezogen: Zwei ehemalige Manager aus der Sparte Telekommunikation erhalten für ihre Beteiligung an dem Skandal Bewährungsstrafen.

Im Prozess um den Siemens-Schmiergeldskandal hat das Landgericht München am Dienstag zwei weitere Ex-Manager des Konzerns zu Bewährungsstrafen verurteilt. Der frühere Bereichsvorstand für Telekommunikation, Michael K., erhielt wegen Untreue zwei Jahre auf Bewährung sowie eine Geldstrafe von 60.000 Euro. Sein Ex-Mitarbeiter Hans-Werner H. bekam anderthalb Jahre auf Bewährung. Die beiden Angeklagten hatten zuvor umfassende Geständnisse abgelegt.

"Er wusste, um was es geht"

Bei Siemens sollen über Jahre und über fast alle Konzernbereiche hinweg 1,3 Milliarden Euro an Schmiergeldern geflossen sein, mit denen sich das Unternehmen im Ausland Aufträge sichern wollte. Bisher wurde nur die Schmiergeldpraxis in der Telekommunikationssparte juristisch aufgearbeitet.

Mit K. musste sich erstmals ein Ex-Vorstand wegen der Praxis vor Gericht verantworten. "Er wusste, um was es geht", sagte der Vorsitzende Richter zu dessen Schuld. So war K. auch an einem Treffen in einem Wirtshaus beteiligt, bei dem das über Jahre praktizierte Zahlen von Schmiergeld neu organisiert wurde. Das Gericht hob aber hervor, dass sich K. und sein mitangeklagter Mitarbeiter erheblich um die Aufklärung der Schmiergeldpraxis verdient gemacht hätten.

"Falsch verstandene Pflichterfüllung"

K. ließ am Rande des Prozesses offen, ob er das Urteil annehmen wird. Er werde sich zunächst mit seinen Verteidigern absprechen. Dagegen sagte H., er werde das Urteil annehmen. Der Verteidiger des ehemaligen Rechnungsprüfers hatte in seinem Plädoyer gesagt, sein Mandant habe den Eindruck, in dem Skandal würden die Kleinen bestraft und die Großen laufen gelassen. H. sagte, er habe in "treuer, aber falsch verstandener Pflichterfüllung" gehandelt. Die beiden Verurteilten waren langjährige Siemens-Mitarbeiter und erhielten von dem Konzern wegen ihrer Beteiligung die Kündigung. Beide haben sich inzwischen zivilrechtlich mit Siemens geeinigt.

Mit dem Urteil gegen die beiden geständigen 55-Jährigen folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft und einer im Vorfeld getroffenen Absprache. Danach muss Bereichsvorstand K. außerdem als Geldauflage 100.000 Euro an gemeinnützige Vereine zahlen. H. muss eine Geldauflage in Höhe von 40.000 Euro erfüllen.

AFP, DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(