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BILDER DER WOCHE 26: High-Tech, Sex und Klokultur

Keine gute Woche für die Beschäftigten im Land: Bei der Bahn wackeln wieder tausende Jobs. Bei VW droht ein Pilotprojekt mit 5.000 Jobs zu scheitern. Nur die Aktionäre freuten sich.

So ist das, wenn man neue Wege geht - man wird nicht immer verstanden. Das neue VW-Tarifmodell »5000 mal 5000« droht am Widerstand der Gewerkschaft IG Metall zu scheitern. Jetzt wollen die Landespolitiker die 5.000 Jobs im Lande halten und versuchen die beiden Parteien wieder an den Verhandlungstisch zu bringen. Durch das neue Tarifmodell sollte 5.000 Stellen für einen Lohn von 5.000 Mark (brutto) geschaffen werden - nur über die Arbeitszeit war man sich nicht einig.

Auch die Beschäftigten der Deutschen Bundesbahn - ohnehin Kummer gewöhnt - mussten einen neuen Tiefschlag einstecken. In Zuge der Rationalisierungswelle will die Bahn weiter Stellen streichen und ganzs Ausbesserungswerke schließen. Fast 6.000 Stellen sind betroffen, an einigen Standorten kam es zu spontanen Streiks.

Grund zur Freude hatten hingegen die Aktionäre der Beate Uhse AG. Die Erotikfirma konnte einen beachtlichen Umsatzzuwachs von 41 Prozent im letzten Jahr verzeichnen. Der Konzern will weltweit die Nummer eins auf dem Erotik-Markt werden. Die Chancen stehen gut.

Weniger gut war die Stimmung auf der Hauptversammlung der Post AG. Deren Chef, Klaus Zumwinkel, zeigte sich bei seiner Rede gegenüber den Aktionären unzufrieden mit dem Kursverlauf des Papiers.

Aber sehen Sie doch selbst...

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