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China Preise für Immobilien sinken deutlich


Der Immobilienmarkt in China hat sich weiter abgekühlt. Einen so deutlichen Preisrückgang gab es zuletzt 2011. Eine Rückkehr zu den hohen Wachstumsraten der vergangenen Jahre ist nicht in Sicht.

Der überhitzte Immobilienmarkt in China hat sich im Juli spürbar abgekühlt. Die Preise gingen in 64 von 70 Städten zurück, während es im Vormonat 55 Metropolen waren, wie das Nationale Statistikamt am Montag in Peking berichtete. Einen derart starken Rückgang habe es seit der Umstellung der Erhebungsmethode Anfang 2011 noch nicht gegeben, hieß es. Experten sehen vorerst auch keine Erholung auf dem Immobilienmarkt.

Erstmals gingen die Preise auch in der Hauptstadt Peking um 1,0 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück. In der ostchinesischen Hafenstadt Shanghai fielen sie um 1,2 Prozent, in der bedeutenden Wirtschaftsmetropole Guangzhou in Südchina um 1,3 Prozent.

"Der Druck auf die Preise und Immobilienaktivitäten könnte sich noch verschlimmern, bevor es wieder besser wird", sagte der China-Ökonom Louis Kuijs von der Royal Bank of Scotland. In den nächsten Monaten könne es eine weitere Lockerung der strengen Kontrolle von Hauskäufen geben. Langfristig seien die Aussichten gar nicht so schlecht. Aber eine Rückkehr zu den hohen Wachstumsraten wie in den vergangenen zehn Jahren erwartet Experte Kuijs nicht.

amt/DPA DPA

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