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Trotz Protesten: Post will Pakete pünktlich zu Nikolaus liefern

Die Protestaktionen in Paketzentren der Deutschen Post haben die Zustellung nach Angaben des Konzerns kaum beeinträchtigt. 96 Prozent der Einsendung sollen pünktlich zum Nikolaustag geliefert werden.

Laut Verdi sind von bundesweit 131 000 Beschäftigten im Brief- und Paketbereich rund 24 000 Mitarbeiter mit befristeten Arbeitsverträgen eingestellt

Laut Verdi sind von bundesweit 131 000 Beschäftigten im Brief- und Paketbereich rund 24 000 Mitarbeiter mit befristeten Arbeitsverträgen eingestellt

Die Protestaktionen in den Paketzentren der Deutschen Post haben die Zustellung nach Angaben des Logistikkonzerns kaum beeinträchtigt. Ein Sprecher der Post sagte, man habe sich auf den Engpass eingestellt. 96 Prozent der am Freitag eingelieferten Sendungen würden am Samstag, dem Nikolaustag, zugestellt. Mit Betriebsversammlungen in 32 von 33 Paketzentren hatten Beschäftigte am Freitagabend gegen die aus ihrer Sicht zu hohe Zahl befristeter Jobs bei der Post protestiert.

Die Versammlungen hätten etwa drei Stunden gedauert und seien ganz bewusst in die Hauptarbeitszeit gelegt worden, sagte Rolf Bauermeister, der für die Post zuständige Gewerkschaftssekretär der Gewerkschaft Verdi, am Samstag. "Jede Menge Pakete sind liegengeblieben." Er kündigte weitere "betriebliche Aktivitäten" an, wenn die Post nicht einlenke.

Laut Verdi sind von bundesweit 131.000 Beschäftigten im Brief- und Paketbereich rund 24.000 Mitarbeiter mit befristeten Arbeitsverträgen eingestellt. Die Post sprach dagegen von 14.700 befristeten Kräften und rund 9000 saisonalen Aushilfskräften.

lie/DPA / DPA