FORDERUNGEN Keine Einigung im Arbeitskampf an US-Häfen


Im Arbeitskampf um eine Mordernisierung der Häfen an der Westküste der USA sind die Verhandlungen nach Angaben der Schlichter am späten Sonntagabend abgebrochen worden.

Es sei kein Termin für eine Wiederaufnahme der Gespräche vereinbart worden, sagte der Direktor des Federal Mediation and Conciliation Service, Peter Hurtgen. Die Hafenvereinigung PMA hatte vor einer Woche die Hafenarbeiter ausgesperrt und dies mit Bummelstreiks der Gewerkschaft ILWU begründet. Die gesamtwirtschaftlichen Kosten des Arbeitskampfs werden auf eine Milliarde Dollar pro Tag geschätzt und es wird befürchtet, dass der Arbeitskampf der schwächelnden US-Konjunktur schaden könnte.

Fast 200 Schiffe liegen vor der Küste und können nicht entladen werden. Asiatische Exporteure wichen unterdessen auf Flugzeuge aus, um ihre Güter rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft in die USA bringen zu können. Die Preise für Luftfracht seien in der vergangenen Woche um mehr als 15 Prozent angezogen und würden wohl weiter steigen, berichteten asiatische Frachtmakler am Montag.


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