VG-Wort Pixel

Containerverkehr Hamburger Hafen erreicht Rekord beim Güterumschlag


Mit rund 145,7 Millionen Tonnen umgeschlagener Güter im Jahr 2014 hat der Hamburger Hafen einen historischen Rekord aufgestellt. Vor allem der Umschlag mit China trug dazu bei.

Getrieben von einem weiter zunehmenden Containerverkehr hat der Hamburger Hafen im vergangenen Jahr so viele Güter umgeschlagen wie noch nie in seiner Geschichte. Die Gesamtmenge stieg im Jahresvergleich um 4,8 Prozent auf rund 145,7 Millionen Tonnen, teilte Hafen Hamburg Marketing, ein offizieller Zusammenschluss aller Hafen- und Logistikbetriebe, in der Hansestadt mit.

"Das Jahr 2014 stellt für den Hamburger Hafen einen historischen Rekord im Seegüterumschlag dar", erklärte der Verein. Der besonders wichtige Containerumschlag erhöhte sich seinen Angaben zufolge gegenüber 2013 um 5,1 Prozent auf 9,7 Millionen 20-Fuß-Standardcontainer (Twenty-Foot Equivalent Units, TEU). Damit blieb der Hafen allerdings leicht unter der angepeilten Marke von zehn Millionen TEU.

Das Wachstum im Containersegment war den Angaben zufolge insbesondere auf einen starken Anstieg des Umschlags mit China zurückzuführen (plus 9,8 Prozent). Das Schwellenland ist der mit Abstand wichtigste Containerhandelspartner Hamburgs. Nicht ganz ein Drittel (drei Millionen TEU) aller dort be- oder entladenen Transportboxen waren im vergangenen Jahr dem Fernhandel mit China zuzuordnen.

Hamburgs Containerhafen weltweit auf 15. Rang

Der zweitwichtigste Partner im Containerhandel blieb Russland mit einem Umschlag von 662.000 TEU. Allerdings sorgten die internationale Handelssanktionen wegen der Ukraine-Krise und die jüngste starke Abwertung des Rubels laut Verein der Hafenwirtschaft für einen Einbruch um 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2013.

Hamburg ist als Containerhafen auch europa- und weltweit von Bedeutung. Nach Rotterdam in den Niederlanden ist er der zweitgrößte europäische Containerhafen, weltweit liegt er auf dem 15. Rang. Laut Hafen Hamburg Marketing beschäftigt der Hafen rund 151.000 Menschen.

and/AFP AFP

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker