HILFSPAKET Bush will US-Fluglinien helfen


Nach den Terroranschlägen soll die Branche mit einem Hilfspaket gestützt werden. Die Airlines fordern dafür 24 Mrd Dollar, teilweise als Kreditbürgschaften.

US-Präsident US-Präsident George W. Bush will nach Angaben einer Sprecherin des Präsidialamtes mit einem umfassenden Hilfspaket die US-Luftfahrtbranche unterstützen, die durch die Anschläge der vergangenen Woche stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Luftfahrtbranche fordert als Hilfe bis zu 24 Milliarden Dollar. »Der Präsident ist der Meinung, wir sollten eine Paket schnüren, dass den Fluglinien hilft, aus den Schwierigkeiten zu kommen - ein umfassendes Paket«, sagte die Sprecherin des Präsidialamtes Claire Buchan in Washington. Vertreter der Fluggesellschaften wollen sich am (heutigen) Dienstag mit dem Wirtschaftsberater des Präsidenten Lawrence Lindsey und Verkehrsminister Norman Mineta treffen, um ihre Wünsche und die Angebote der Regierung zu besprechen.

Die US-Vereinigung für Lufttransport nannte unterdessen in Chicago die Bestandteile des gewünschten Hilfspaketes von der Regierung. Es solle Kreditbürgschaften bis zu 11,2 Milliarden Dollar, Steuererleichterungen von 7,8 Milliarden Dollar beispielweise auf Flugzeugtreibstoff und bis zu fünf Milliarden Dollar an direkter Finanzhilfe enthalten, sagte der Verbandssprecher Michael Wascom. Mehrere Fluglinien hatten bereits drastische Stellenkürzungen und Flugplanstreichungen aufgrund der einbrechenden Nachfrage angekündigt.


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